Wie uns negative Gefühle “sagen”, dass negative Gedanken richtig und wahr sind

von  Franziska Luschas
BossImKopf--Luschas-Stress-vorbeugen-Entspannungs-Protokoll
Als ich vor einigen Tagen mit einer alten Freundin telefonierte, kamen wir auch auf ihren verwitweten Vater zu sprechen. Seit 2 Jahren fährt sie alle 4 Wochen 200 km einfach, um zu putzen, Einkäufe und andere Dinge zu erledigen.

Obwohl sie ihn täglich anruft und auch sonst für ihn da ist, wenn etwas anliegt, plagt sie ihr schlechtes Gewissen, dass sie sich nicht genug um ihren Vater kümmere.

“Wie kommst du dann darauf, dass du dich zu wenig um deinen Vater kümmerst?”, fragte ich sie.

Sie überlegte eine Weile und antwortete, “Weil ich mich schlecht fühle, sobald ich an ihn denke.”

“Mein Bruder sagt auch, ich soll ihn zu mir holen, damit er nicht so alleine ist … Wenn ich sehe, wie sich andere für ihre Eltern aufopfern, dann habe ich ein ganz schlechtes Gewissen.”

Das, was ich hier beschrieben habe, nämlich, dass unsere Gefühle unsere Gedanken als wahr bestätigen, nennt man in der wissenschaftlich fundierten Kognitiven Verhaltenstherapie übrigens Emotionale Beweisführung.

Das BossImKopf Video: Warum wir glauben, dass unsere Gedanken wahr sind

Aus einer gedanklichen Negativspirale rauszukommen, ist manchmal gar nicht so einfach, vor allem wenn dann auch noch negative Gefühle hinzukommen.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie negative Gedanken frühzeitig erkennen, unterbrechen und z.B. mit The Work (Byron Katie) systematisch überprüfen.

Negative Gefühle können Sie auch mit der bewährten X Prozess Methode schnell, einfach und wirksam verringern.

Dieses BossImKopf Video zur emotionalen Beweisführung, soll Ihnen helfen, typische gedankliche Prozesse besser zu erkennen und zu verstehen.

Außerdem erfahren Sie,

  • dass es das Ziel von BossImKopf ist, dass Sie Ihre Gedanken und Gefühle zunehmend bewusst wahrnehmen und gezielt steuern können.
  • dass viele Menschen automatisch wie Roboter von ihren gelernten Programmierungen kontrolliert werden.
  • dass viele Menschen oft nicht wissen, warum sie Angst haben oder sich schlecht fühlen.
  • warum wir unseren (negativen) Gedanken häufig unkritisch glauben.
  • wie negative Gefühle “beweisen”, dass unsere negativen Gedanken wahr sind.
  • was emotionale Beweisführung heißt.
  • warum wir manchmal in einer negativen Gedanken- und Gefühls-Spirale feststecken.
  • wie ein negatives Gefühl den “Beweis” für die Richtigkeit des zugrunde liegenden negativen Gedanken liefert.
  • warum es sich lohnt, Ihre Gedanken regelmäßig an der Realität zu testen. 

Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :)

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie erfolgreich die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.

P.S.
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P.P.S.
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Kommentare

  1. Steffi schreibt:

    Liebe Franziska , darf ich Sie was fragen es geht um folgendes , ich bin zurzeit sehr viel mit meiner Aufmerksamkeit in den Kopf gelenkt ,da ist nicht s keine Gedanken doch einer das da nichts ist , das lösst sofort Angst aus weil ich so etwas nie erlebt habe , ist es normal das da nur leere ist oder stille sobald man denk Fokus in den Kopf lenkt , würde mich freuen über eine Antwort ☺️

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Steffi,

      ja, die meisten Menschen sind die ungewohnte Stille im Kopf nicht gewohnt. Dem Troll (= Stimme im Kopf) macht das Angst, denn das ist der erste Schritt zu mehr Boss im Kopf :-)

  2. Peter schreibt:

    Herzlichen Dank für alle ihre top Informationen und Videos. Da steckt viel Arbeit drin :-)

  3. T. schreibt:

    Wie wahr so ging es mir 3 Monate ich hatte immer Druck im Kopf , und konnte an nichts andere mehr denken , so kamm ich in die Schleife mit sorgen das in meinem Kopf etwas nicht stimmt , für Mich war es am Anfang sehr schwer auf die Idee zu kommen das es nur sorgen und Beführtungen sind so grübelte ich jeden Tag 24 Stunden , darauf hin Kamm Herzrasen Angst und ich dachte siehst jetzt ist es ein Beweis das ich die Kontrolle verliere . Dabei ist mir erst jetzt aufgefallen , das es völlig logisch ist das man Angst , Verzweiflung Sprüher wenn man den Gedanken glaubt mit mir stimmt was nicht ;-) ich habe es für mich mit the work überprüft ,und habe festgestellt das ich gar nicht sicher sein kann das mit mir etwas nicht stimmt und das es nur mein “hypochondrischer Teil “der Angst vor psychischen Krankheiten ist der mir das einredet . Jetzt fühl ich mich prima ;-)

    • Franziska Luschas schreibt:

      Was Sie beschreiben entspricht dem typischen Angstkreislauf aus körperlichen Symptomen (die natürlich erst ärztlich abgeklärt werden sollten), Angstgedanken, Angstgefühlen, körperlichen Symptomen usw.

      Wenn man das mal erkannt hat, hat man auch die Möglichkeit, diesen Teufelskreis bewusst zu unterbrechen. Beispielsweise indem man wie Sie die Angstgedanken mit The Work oder dem XProzess regelmäßig überprüft.

      Danke für Ihre hilfreiche Erfahrung