Wie Sie durch diese einfachen Achtsamkeitsübungen gelassener werden und schneller Stress abbauen

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Viele Menschen machen immer wieder das Gleiche, obwohl es ihnen nicht gut damit geht.

Roboterhaft begeben sie sich regelmäßig in ihr gewohntes Drama mit ihrem Partner, ihren Kindern, ihren Eltern, Arbeitskollegen …

Warum ist das so?

Weil sie ihren (konditionierten) Gedanken, die automatisch in ihnen hochkommen, zu 100 % glauben. Für sie sind diese alten, oft negativen, Gedanken die Realität.

Was passiert, wenn wir unseren (negativen) Gedanken zu 100 % glauben

Wenn wir aufgrund unserer Vergangenheit gelernt haben, negativ über uns oder andere zu denken, dann fühlen uns entsprechend traurig, minderwertig oder ärgerlich.

Aber wir glauben unseren Gedanken häufig nicht nur unkritisch, sondern wir nehmen sie oft nicht einmal bewusst wahr. Die ständig kommentierende “Stimme” in unserem Kopf ist so normal geworden, dass sie für uns wie das Atmen zum Leben dazugehört.

Und wenn wir der Stimme (= Gedanken), “Er liebt dich nicht genug”, “Ich war ihnen immer egal“, “Nie respektiert sie mich”, zudem auch noch zu 100 Prozent glauben, dann fühlen wir uns entsprechend schlecht: zurückgewiesen, verletzt, enttäuscht, ungerecht behandelt oder wütend.

Wir rechtfertigen uns, wissen es besser als der andere, greifen den anderen an oder ziehen uns enttäuscht zurück. Vor allem aber gehen wir in diesem Zustand mit anderen Menschen und auch mit uns selbst nicht gut um.

Hinterher tut es uns oft leid, wir fühlen uns schuldig oder wir ärgern uns und tragen diese Aufregung noch lange mit uns herum.

Jedoch wissen müssen nicht unser Leben lang in diesen alten Mustern gefangenbleiben. Sondern wir können dieses leidvolle Muster bewusst unterbrechen, indem wir etwas anderes als sonst tun (= De-Konditionierung).

Denn so wie wir unser Gehirn REGELMÄSSIG benutzen, so formt es sich (= Neuroplastizität) :-)

Wie Sie sich aus alten, negativen Mustern befreien

Mit Hilfe dieser drei bewährten Schritte, basierend auf den zentralen Methoden der erfolgreichen Kognitiven Verhaltenstherapie, können Sie Ihr gesamtes Denken, Fühlen und Verhalten positiv beeinflussen.

Die 3 Schritte auf Ihrem Weg zu mehr Boss im Kopf

  1. Erkennen Sie Ihre negativen (automatischen) Gedanken immer eher, damit Sie sie bewusst unterbrechen können.
  2. Unterbrechen und verändern Sie Ihre negative Gedanken und Gefühle bspw. mit der X-Prozess Entspannung und/oder einem bewährten Frageschema.
  3. Wenden Sie Ihre neuen (konstruktiven) Gedanken und Gefühle täglich in verschiedenen Situationen, in Ihrem Alltag, an.

Umso mehr Sie Boss im Kopf (= bewusster) werden, desto weniger Macht haben Vergangenheit, andere Menschen oder der “normale” Stress über Sie.

Für diesen Weg zu einem zunehmend selbstbestimmten, friedlichen und gesunden Leben benötigen Sie jedoch ein Mindestmaß an Achtsamkeit.

Wie Sie Achtsamkeit aufbauen und Schritt für Schritt in Ihr Leben integrieren können, erfahren Sie weiter unten im BossImKopf Video.

Bleiben Sie dran, auch wenn Sie es anfangs nur einige Sekunden schaffen, achtsam zu bleiben.

Und denken sie daran: Jedes Mal, wenn Sie merken, dass Sie gerade wieder in Ihrem gewohnten Gedankenstrom verloren waren, dann ist das kein Zeichen für Ihr “Versagen”, sondern für Ihre zunehmende Achtsamkeit :-)

Denn Sie können nur in einem bewussten Zustand wirklich erkennen, dass Sie “unbewusst” waren. Jedes Erkennen ist demnach ein weiterer Schritt aus Ihrem gewohnten (unbewussten) Muster heraus hin zu mehr Bewusstheit, innerer Gelassenheit und Zufriedenheit.

Boss im Kopf – Video – Wie Sie jeden Tag, Schritt für Schritt, achtsamer und gelassener werden

In diesem BossImKopf Video erfahren Sie,

  • wie Sie in drei Schritten Boss im Kopf werden können.
  • was Sie gegen das sich ständig drehende Gedankenrad tun können.
  • was es bedeutet, bewusst zu sein.
  • was Sie konkret tun können, wenn Sie wieder negativ denken.
  • wie Sie auch im Alltag achtsamer werden können.
  • wie Sie sich daran erinnern, bewusster zu sein.
  • mit welchen Achtsamkeitsübungen Sie schnell und einfach ins Hier und Jetzt kommen.

Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

Empfehlenswerte Bücher für mehr Achtsamkeit

  • Kabat-Zinn, J. Achtsamkeit für Anfänger. Arbor-Verlag.
  • Kornfield, J. Meditation für Anfänger: Inklusive einer CD mit sechs geführten Meditationen für Einsicht, innere Klarheit und Mitempfinden. Arkana.
  • Tolle, E. Leben im Jetzt: Lehren, Übungen und Meditationen aus ‘The Power of Now’. Arkana.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :-)

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie erfolgreich die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.
Artikel in:  Achtsamkeit   

Kommentare

  1. Emely schreibt:

    Zu Hause hat man ja leider immer zuviel Zeit zum Grübeln. Was mir hier sehr gut hilft ist z.B. achtsam an einer Zimtstange oder frischen Blume zu riechen und mich ganz darauf zu konzentrieren. Oder auch mal ein schärferes Bonbon. Vielleicht helfen diese Tipps ja auch jemandem :)

    • Franziska Luschas schreibt:

      Danke für die hilfreichen Tipps, Emely :-)

  2. Elli schreibt:

    Liebe Franziska,

    Vielen Dank für den hilfreichen Newsletter von gestern. Ich verfolge dich und deinen Mann nun seit bestimmt schon knapp 3 Jahren auf YouTube und hier auf deiner Seite und bin mit euren Tipps schon sehr weit gekommen und mir gelingt es auch wirklich nahezu täglich dran zu bleiben (vor allem Atemmeditation und Dankbarkeit sind für mich fast schon so selbstverständlich wie Zähneputzen). Ich hatte über einen längeren Zeitraum die “typische” Kombi aus Grübeln Agoraphobie und auch Panikattacken was sich irgendwann immer mehr hochgeschaukelt hat. Die damit verbundenen Symptome in verschiedensten Situationen treten entweder garnicht mehr oder abgeschwächt auf und ich bin allgemein mehr im Hier und Jetzt was mir zb sehr gut hilft mich auf Aufgaben zu konzentrieren. Was ich jedoch einfach nicht loswerde ist eine im “Hintergrund” oder auch mal mehr im Vordergrund vorhandene Grundanspannung darüber, ob wieder Ängste hochkommen könnten und manchmal wenn ich nicht ganz so bewusst bin hab ich dann sogar “Horrorszenarien” darüber im Kopf wie ich in Situationen in der Zukunft zb Panik bekommen könnte. Auch wenn ich sobald mir solche Dinge auffallen zb den Xprozess durchführe kann ich das einfach nicht ganz “abschütteln”, ich habe das Gefühl mein Kopf “kämpft” noch sehr für die Angst auch wenn sich dies komisch anhört. Ich wollte dich daher mal fragen ob dies mit der Zeit noch besser wird oder was ich nochmal verstärkt dagegen tun kann da mich dies wirklich etwas traurig macht.

    Ich freue mich schon auf alle weiteren Videos und natürlich dein Buch. Viele Grüße aus Füssen:)

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hall Elli,

      danke für Dein Feedback :-)

      Dass Dein Kopf noch sehr für die Angst “kämpft” ist ganz normal, weil du ihn wahrscheinlich (viele) Jahre zur Angsterzeugung “genutzt” hast.

      Unser Gehirn formt sich nämlich so, wie wir es REGELMÄSSIG (über Jahre hinweg) benutzen.

      Den Veränderungsprozess, in welchem Du Dich gerade befindest, kannst Du jedoch bspw. mit professioneller Unterstützung eine Zeit lang gezielter, strukturierter und v.a. effizienter durchführen.

      Wenn Du willst, dann schreibe einfach eine kurze E-Mail an: info@franziskaluschas.de, evtl. mit Angabe Deines Wohnorts, damit ich Dir eine von uns ausgebildete Therapeutin/Beraterin empfehlen kann.

      Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und bleibe dran, denn der richtige Weg zu mehr Boss im Kopf lohnt sich :-)

      Viele Grüße aus dem schönen Fürth

  3. Paula schreibt:

    Liebe Frau Luschas,

    eine Freundin hat mir Ihre Videos empfohlen und ich bin sehr begeistert von Ihrer positiven und motivierenden Art und wie gut sie Dinge erklären. Ich wollte mal nachfragen ob mir Ihre Tipps auch bei stressbedingter Übelkeit helfen kann die zum Beispiel vor Prüfungen auftritt oder allgemein bei STress und Unruhe.

    Liebe Grüße

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Paula,

      ich würde sagen, probieren Sie es einfach aus (z.B. X Prozess Entspannung etc.) :-)

      Viele Grüße

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