Wie oft und wie lange muss ich denn für mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude üben?

von  Franziska Luschas
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Bewusster, gelassener, glücklicher sein, das wollen viele Menschen.

Aber nur Wenige sind dazu bereit, ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen und regelmäßig etwas dafür zu tun.

Deshalb werde ich auch immer wieder gefragt:

“Wie oft muss ich denn die Entspannungsübung (The Work, die Atemübung, den X Prozess, Yoga, die Meditation usw.) machen?”

“Gibt es da nicht etwas einfacheres als täglich dranzubleiben?”

Gerne antworte ich darauf:

“Als Sie laufen gelernt haben, haben Sie wahrscheinlich auch nicht beim Krabbeln aufgehört, obwohl das vielleicht erst einmal weniger anstrengend gewesen wäre…”

Warum wir so viel Angst vor Neuem haben

Der natürliche kindliche Entdeckerdrang geht normalerweise im Laufe des Lebens verloren.

Anstatt Neues auszuprobieren, wenn Altes nicht mehr funktioniert, durchleben die meisten Menschen erst viel Schmerz (u.a. chronische Erkrankungen, Beziehungskrisen, psychische Probleme), bis sie sich unter Umständen dazu entschließen, etwas in ihrem Leben zu verändern.

Zum Beispiel stelle ich immer wieder fest, dass der “normale Mensch” eine bemerkenswert hohe Leidensgrenze hat, bevor er ins wichtige und richtige Tun kommt. Teilweise vergehen viele Jahre, bis sich jemand geeignete Hilfe holt.

Eltern, Freunde und viele andere leben es uns tagtäglich vor: “Lieber die gewohnte Hölle als der unbekannte Himmel”.

Die Angst vor Neuem ist vor allem auch sozial konditioniert (programmiert), denn bei vielen (Klein-)Kindern kann man noch eine gesunde Neugier beobachten. Kleine Kinder sind häufig noch begeistert, wenn sie das erste Mal etwas allein geschafft oder sie wieder neue Dinge entdeckt haben, insbesondere, wenn sie sich dabei ein bisschen anstrengen mussten.

Wenn alles andere wichtiger ist, als Sie selbst

Anders sieht das bei vielen Erwachsenen aus.

Sie haben sich an das tägliche Drama im Leben gewöhnt. Auch der Troll und Schmerzkörper sind gewachsen. Unzählige Sachzwänge (“Ich muss doch…”) und volle Terminkalender führen dazu, dass sie sich selbst aus den Augen verloren haben.

Das Leben vieler Menschen hat eine künstliche Schwere bekommen, die sie oft runterzieht und ihnen Energie und Lebensfreude raubt.

Aber das ist so normal, dass sie es häufig erst bemerken, wenn Körper, Psyche oder Partner streiken. “Auf einmal” treten Ängste, Zwänge, Schlafstörungen, Tinnitus, Migräne, Schmerzen, Beziehungsprobleme und vieles mehr auf.

Und selbst da macht mancher genauso – oder sogar noch verbissener – weiter wie bisher. Der Troll lässt grüßen.

Diese Überzeugen halten Sie im Hamsterrad gefangen

Aber warum machen wir dann nicht einfach etwas anderes, damit es uns wieder besser geht?

Einer der Hauptgründe, warum sich viele Menschen ihr Leben so schwer machen, sind unbewusste negative Überzeugungen, die andere an sie (ebenfalls unbewusst) weitergegeben haben.

Diese negativen Grundannahmen (über uns, über andere, über das Leben) sind praktisch ein Teil von uns geworden, so dass wir sie nicht weiter hinterfragen, obwohl sie zum großen Teil unser Leid bzw. Leben bestimmen.

Damit Sie diese alten Muster in sich erkennen können, nenne ich hier die 7 häufigsten (unbewussten) Überzeugungen, die uns daran hindern, unsere gewohnte “Hölle” zu verlassen:

  1. Ich habe es nicht verdient, dass es mir gut geht.
  2. Immer wenn es mir zu lange gut geht, passiert wieder etwas in Schlechtes in meinem Leben.
  3. Nur wenn ich etwas perfekt mache, bin ich wertvoll.
  4. Ich muss mir die Anerkennung und Liebe anderer ständig verdienen.
  5. Und was ist, wenn es mir dann noch schlechter geht?
  6. Ich bin im Leben nur so weit gekommen, weil ich immer für Alles gekämpft habe.
  7. Ich muss nur noch die perfekte Methode für mich finden, damit es endlich Klick macht.

Im letzten Punkt wird der Drang des konditionierten Egos (das programmierte Selbst) nach sofortiger Bedürfnisbefriedigung (ohne regelmäßig etwas dafür tun zu wollen) besonders deutlich.

Wie Sie sich aus dem gewohnten Hamsterrad befreien

Unabhängig, welcher der oben genannten Glaubenssätze auf Sie zutrifft, gilt das Motto “Von nichts kommt nichts” für jede Art von echter Veränderung.

Wenn Sie also wollen, dass Ihre Lebensqualität besser wird, dann geht nach meiner Erfahrung kein Weg dran vorbei, dass Sie ins tägliche, manchmal auch anstrengende Tun kommen.

Unser Gehirn verändert sich (= Neuroplastizität) nämlich vor allem dann, wenn wir unsere Komfortzone bewusst verlassen. Dazu sagt man auch Lernen ;-)

Laut dem Neurobiologen Prof. Dr. Gerald Hüther reicht das aber noch nicht aus, damit sich dauerhaft neue neuronale Verbindungen bilden können.

Damit Sie eine neue Fähigkeit (wie zum Beispiel mehr Selbstliebe, Gelassenheit) aufbauen können, ist eine gewisse Anstrengung und regelmäßiges Tun notwendig.

Dieser Youtube Abonnent bringt diese Logik in seinem Kommentar treffend auf den Punkt:

“Das ist doch wie Zähneputzen oder sich waschen oder essen oder trinken oder oder oder Nur glauben wir, dass die Gedanken einfach kommen und wir nichts tun können, was falsch ist. Wir können tatsächlich Boss im Kopf werden, indem man immer wieder – wie essen und trinken – hinterfrägt und vielleicht auch den einen oder anderen Gedanken – der einen quält – verändert. Danke für das Video.”

Das BossImKopf Video: Ohne Anstrengung, sofort und für immer angstfrei, selbstbewusst, gesund und glücklich?

In diesem Video verrate ich Ihnen meine Antwort und Sie erfahren außerdem,

  • dass The Work nicht so sehr eine Technik, sondern vor allem eine veränderte Sichtweise ist.
  • dass Sie mit The Work alte, Stress erzeugende Gedanken einfach und systematisch hinterfragen können.
  • dass Ihnen The Work dabei hilft, die Lügen und Dramen in Ihrem Kopf aufzudecken.
  • dass viele Menschen teilweise sehr negativ über sich denken.
  • Beispiele für typische negative Überzeugungen.
  • dass Sie mit The Work gezielt negative Gedankenmuster unterbrechen und verringern können.
  • wie uns negative Programmierungen und Konditionierungen aus der Kindheit blockieren und heute noch unglücklich machen.
  • wie Ihr Leben ohne den Gedanken, “Ich bin weniger wert”, aussehen würde.
  • dass Sie durch das regelmäßige Verlassen Ihrer Komfortzone (= gewohntes Denken, Fühlen und Verhalten) ganz andere (erstaunliche) Erfahrungen machen können.
  • wie Ihnen eine einfache, aber sehr kraftvolle Frage dabei helfen kann, Ihr Leben enorm zu erleichtern.
  • warum wir oftmals schlecht über uns denken.
  • dass wir die meiste Zeit am Tag über von außen programmiert werden, wenn wir nicht bewusst (= klar im Kopf) genug sind.
  • dass Ihnen The Work dabei hilft, Ihre negativen Gedanken als Stress erzeugende Geschichten zu entlarven.
  • was die 4 Fragen von Byron Katie sind.
  • wo Sie Anleitungen zu The Work finden und wie Sie lernen können, positivere, lösungsorientiertere und konstruktivere Gedanken zu denken :-)
  • dass sich unser Gehirn verändert, wenn wir beginnen etwas anderes zu machen als sonst (= Neuroplastizität).

Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :)

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie erfolgreich die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.

P.S.
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P.P.S.
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Kommentare

  1. Petra schreibt:

    Vielen herzlichen Dank für die Antwort und Ihre lebensverändernde Arbeit :)

  2. Petra schreibt:

    Liebe Frau Luschas! Das hier angekündigte Video funktioniert leider nicht.

    Vielen, vielen Dank für Ihre Arbeit, Sie tun unfassbar viel für uns.

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Petra,

      das Video habe ich auf privat gesetzt, denn es ist nicht mehr aktuell. Ich bin gerade dabei, die Webseite BossImKopf zu aktualisieren.

      Viele Grüße und danke für Ihre positive Rückmeldung :)