Wie das konditionierte Ich (= Troll) Sie daran hindert, gelassen, glücklich und gesund zu sein

BossImKopf-Troll-Ego-alte-Muster-befreien-Schmerzkoerper-Luschas

Obwohl sich viele Menschen nach mehr Ruhe, Zufriedenheit, erfüllte Beziehungen oder mehr Lebensfreude sehnen, ist ein Teil ihres Lebens ausgefüllt mit wiederkehrendem (emotionalem) Stress, zum Beispiel anhaltende Arbeitsbelastungen, Geldsorgen, regelmäßiger Stress mit den Kindern oder Eltern, wiederholte Beziehungskrisen, schmerzhafte Trennungen, Krankheiten oder anderen Problemen.

Wie in einem Hamsterrad gehen ihnen regelmäßig die gleichen Gedanken durch den Kopf. Sie durchleben – ausgelöst durch bestimmte Menschen oder Situationen – immer wieder dieselben Träume, Hoffnungen, Verletzungen, Enttäuschungen oder Ängste.

Warum ist das so? 

Kontrollieren Sie den Troll oder er kontrolliert Sie

Weil hier das “Gesetz der Tiefe” (vgl. Uwe Luschas) zur Anwendung kommt.

Das heißt, häufig sind weiter zurückliegende (tiefere) Erfahrungen und Programmierungen stärker als unser vernünftiges Denken.

Wir wissen beispielsweise, dass uns etwas oder jemand nicht gut tut, aber trotzdem setzen wir uns dem immer wieder aus und fallen in alte Muster zurück.

Die Summer dieser alten Muster, insb. wenn sie unsere Weiterentwicklung blockieren, nenne ich den Troll. Die meisten Menschen können sich unter einem Troll mehr vorstellen, als unter den häufig verwendeten Begriff Ego, der mit dem Troll eng verwandt ist.

Viele Menschen leben die meiste Zeit ihres Lebens im “Troll-Zustand”, ohne dass sie es bemerken. 

Aber keine Angst, da sitzt nicht wirklich ein Troll in Ihnen, der Ihnen und anderen Böses will ;-)

Diese humorvolle Umschreibung dient vor allem dazu, die in Ihnen automatisch ablaufenden Programme verständlicher und greifbarer machen. Durch die Troll-Metapher bekommen Sie vor allem mehr Abstand von negativen Gedanken und Gefühlen. Denn Sie sind nicht der Troll, Sie haben einen Troll.

Umso eher Sie den Troll in sich und anderen erkennen, desto mehr haben Sie auch die Möglichkeit, diese alten Muster bewusst zu unterbrechen und ein besseres Denken, Fühlen und Verhalten einzuüben, was sich auf Ihr Leben positiv auswirkt.

Das heißt, Sie übernehmen mehr und mehr die Kontrolle über Ihre Gedanken und Gefühle und damit auch über Ihr Verhalten, Ihr Leben und Ihre Lebensqualität.

In den nachfolgenden Beiträgen und Videos zum Troll erfahren Sie nun, was der Troll genau ist, woran Sie ihn erkennen und wie Sie Ihren Troll-Anteil Schritt für Schritt verringern können. 

Wie der Troll in Ihnen entsteht und was ihn stärkt

  1. Wie Sie Ihren Troll bzw. Schmerzkörper besser erkennen und abbauen
  2. Warum wir uns oftmals das Leben unnötig schwer machen
  3. Wie Sich Troll und Schmerzkörper gegenseitig verstärken
  4. Wie unsere Eltern Ihren Schmerz unbewusst an uns weitergeben
  5. Was den Troll und den Schmerzkörper besonders leicht aktiviert 

Daran erkennen Sie den Troll und Schmerzkörper

  1. Wie der Troll dafür sorgt, dass Sie nicht weiterkommen
  2. So macht sich der Troll bei Ihnen und anderen bemerkbar
  3. Wann der weibliche Schmerzkörper aktiv ist und was Sie tun können
  4. Wenn Troll und Schmerzkörper Sie am Schlafen hindern

Wie Sie den Troll-Anteil in sich verringern können

  1. Kann man sich vom Schmerzkörper für immer befreien?
  2. Das mag der Troll gar nicht, deshalb können Sie ihn dadurch schwächen
  3. Wie Sie die alten Troll Muster einfach, schnell und wirksam unterbrechen

BossImKopf = Klarer denken, besser fühlen, bewusster leben

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte Sie die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.

P.S.
Hat Ihnen dieser Beitrag oder das Video gefallen? Dann empfehlen Sie uns bzw. diesen Artikel an Ihre Freunde, Bekannte und Kollegen weiter :-)

P.P.S.
Im Kommentarbereich, weiter unten, können Sie auch Ihre Fragen, Hinweise und Erfahrungsberichte hinterlassen.

P.P.P.S.
Wenn Ihnen dieser Beitrag geholfen hat, dann tragen Sie sich auch zum kostenlosen BossImKopf Newsletter ein.

Kommentare

  1. Tom schreibt:

    Guten Tag Frau Luschas,

    ich finde Ihre Webseite und Ihre Informationen zur Selbstkontrolle bei Zwängen und negativen Gedanken sehr hilfreich. Manchmal gelingt es mir tatsächlich innere Ruhe durch Ihre Anleitungen zu erreichen, aber an anderen Stellen mache ich scheinbar noch “Fehler”. Ich selber war eigentlich ein immer sehr tiefenentspannter Mensch, bin aber durch einen beruflichen Tiefschlag und eine Krankheit vor ca. 8 Jahren mental ein wenig aus der Bahn gerutscht. Man merkt es mir nicht an, aber ich bin innerlich immer sehr angespannt, fühle mich selbst bei kleinsten Dingen unter Druck gesetzt. Wenn sich Menschen in meinem Umfeld streiten, die ich nicht einmal kenne, mit deren Situation ich nicht einmal etwas zu tun habe, bauen sich bei mir Angst und massive Stressgefühle auf. Mein Kopf drückt, meine Arme und Beine fangen an zu kribbeln, mir wird schwindelig. Ich höre nach solchen Ereignissen dann immer ganz tief in meinen Körper hinein und frage mich, woher diese Ängste kommen. Auch wenn Freunde bei mir zu Besuch sind, also nette und liebe Menschen, fühle ich mich bei den Gesprächen innerlich immer angespannt (der Kopf kribbelt, meine Arme und Beine kribbeln, ich fühle mich unruhig und möchte am liebsten weglaufen und mich in einer stillen Kammer einschließen). Außerdem erwarte ich immer nur Negatives in jeder Lebenssituation. Wenn ich zu Kunden fahre male ich mir bereits auf dem Weg dort hin aus, was man mir vorwerfen wird (obwohl bei mir alles gut läuft). Ich erwarte im Prinzip nur Schlechtes, Kritiken und Angriffe gegen mich. Selber zeige ich dies meinen Gesprächspartner nicht (im Gegenteil, ich bin freundlich, lächle und führe meine Gespräche zielorientiert; lausche aber immer in meinen Körper hinein. Ich “überwache” meinen Körper auch zwanghaft, indem ich meinen Puls und meinen Blutdruck messe. Wenn ich dies mache, ergeben sich daraus dann sogar panikartige Zustände (schneller Puls u. hoher Blutdruck). Das ist wie ein Kreislauf aus dem ich nicht ausbrechen kann. War vor ca. 2 Jahren auch beim Arzt, hatte dort ebenfalls Panikattacken, wenn der Arzt z. B. den Blutdruck usw. checkte, aber er sagte, dass im Prinzip alles in Ordnung sei und ich (bin 42 Jahre alt) aufhören solle in mich hineinzuhören. Es gelingt mir aber einfach nicht. Fast jeder Tag wird für mich zur innerlichen Qual. Ich möchte leben und das Leben wirklich mit meiner Familie zusammen genießen, aber ich beschäftige mich nur mit mir selbst und meinen Ängsten. Wie kann es sein, dass ich morgens aufwache und mir schon gleich die Frage stelle, ob mein Blutdruck oder mein Puls hoch sind?! Des weiteren denke ich darüber nach, was wohl heute auf mich zukommt (welche schlechte E-Mail mag wohl auf mich warten, welcher Kollege fehlt in der Firma, mit welchem Problem werde ich konfrontiert usw.). Und so fängt es morgens gleich wieder in meinem Kopf an zu kribbeln (ein richtiges Druckgefühl). Vor einigen Tagen hatte ich einen schönen Tag (am Anfang jedoch wieder mit den geschilderten Problemen). War beim Zahnarzt und alles war gut. Plötzlich war ich wie befreit und ich habe es so genossen! – War richtig glücklich! Dann später in der Firma klagte jemand über seine Probleme mit einem Kollegen und in meinem Kopf setzten die o. g. Gefühle wieder ein (Druck, Kribbeln, Nervosität). Es ist so, als wenn ich mich vor negativen Dingen fürchte (Probleme, Stress, Hektik, negativen Menschen, negativen Nachrichten, unbequemen Situationen usw.). Nur eines ist bei mir in den letzten Monaten deutlich besser geworden (ich schlafe nahezu durch (auch wenn ich ab und zu nervös aufwache (das oben geschilderte “Kribbeln”), was mir seit fast 4 Jahren nicht mehr gelungen war). Hätten Sie einen Tipp für mich, um mein Leben wieder lebenswert zu machen? Ich wäre Ihnen wirklich sehr, sehr dankbar. Vielen herzlichen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tom

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Tom,

      mit einem Tipp ist es in der Regel bei langjährigen Ängsten nicht getan, denn so wie Sie Ihr Gehirn regelmäßig “nutzen”, so formt es sich (siehe Neuroplastizität).

      In jedem meiner 165 Artikel und 202 Videos (Stand: Oktober 2018) sage oder zeige ich auch, was man tun kann, um wieder Boss im Kopf zu werden.

      Bei Ängsten kann darüber hinaus eine professionelle Unterstützung, z.B. in Form der Kognitiven Verhaltenstherapie, sinnvoll sein.

      Viel Erfolg beim BossImKopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :-)

1 2