Warum die soziale Konditionierung bzw. Programmierung bei der Entstehung von Angst eine wichtige Rolle spielt

von  Franziska Luschas

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Manche Menschen mit einer Angststörung erzählen mir von einem ängstlichen Vater oder der ständig besorgten Mutter.

Sie wissen also oftmals, wo ihre Angst herkommt.

Aber es gibt auch Menschen, wie die 33-jährige Heike, die “trotz glücklicher Kindheit und guten Eltern” regelmäßig unter Angstattacken leidet.

Wie besorgte Eltern ihre Angst häufig aufs Kind übertragen

Einmal erzählte mir Heike mit Tränen in den Augen von ihrem 4-jährigen Sohn: “Wenn Lukas mit seinem Vater auf dem Spielplatz ist, tobt er voller Freude umher. Bei mir hält er sich krampfhaft an der Kletterstange fest und hat sogar Angst vor der Rutsche”.

Heike zählt sich selbst zur “Angsthasenfraktion”. So muss sie beispielsweise immer wieder daran denken, dass ihrem Sohn etwas Schlimmes zustoßen könnte.

Nachdem die 33-jährige wiederholt an ihren Ängsten gearbeitet hatte, fiel er immer mehr auf, wie ängstlich sich ihre eigene Mutter verhielt.

Beispielsweise erklärte Heikes Mutter ihrem Enkel Lukas, dass er niemals am Ofen spielen dürfe, da sonst das ganze Haus abbrennen würde. Auch ertappte Heike ihre Mutter mehrmals dabei, wie sie dem 4-Jährigen vor den Autos warnte, da er sonst “totgefahren” werden würde.

Heike war regelrecht entsetzt über ihre Mutter, als sie mir das erzählte. Die ganzen vergangenen Jahre war ihr die “Angstschürerei” ihrer Mutter kein einziges Mal aufgefallen, sagte sie.

Es ist natürlich auch möglich, dass Heikes Mutter in der Vergangenheit ihre Angst und Sorgen besser verbergen konnte.

Ich beobachte öfters, dass besorgte Eltern und Großeltern versuchen, ihre Ängste vor den Kindern zu verstecken. Doch viele Kinder spüren intuitiv, dass irgendetwas nicht stimmt und lernen dadurch unter anderem, dass das Leben nicht sicher ist.

Im schlimmsten Fall entwickeln sich diese Kinder zu sehr ängstlichen und übervorsichtigen Menschen, die ihr Leben lang auf der Suche nach (100%-iger) Sicherheit sind.

Oder sie haben im Erwachsenenalter mit plötzlichen Panikattacken oder Angststörungen zu kämpfen, die wie aus “heiterem Himmel” kommen.

Bis sich eine Angststörung entwickelt, spielen jedoch in der Regel mehrere Faktoren zusammen.

Eine der Ursachen bei der Entstehung von Angst dürfte jedoch die soziale Konditionierung sein.

BossImKopf Video – Welche Rolle die soziale Konditionierung bei der Entstehung von Angststörungen spielt

Erfahren Sie deshalb in meinem BossImKopf Video,

  • an zwei Beispielen, wie soziale Konditionierung aussehen kann.
  • dass wir Angst und Panik nicht freiwillig und bewusst hervorrufen.
  • das alle (negativen) Erfahrungen in unserem GUB (gigantisches Unterbewusstsein) abgespeichert werden.
  • dass wir schon im Mutterleib, in unserer Kindheit und auch später als Erwachsene sizial konditioniert (programmiert) werden.
  • warum es trotz glücklicher Kindheit zu einer Angststörung kommen kann.
  • wie Eltern und Großeltern oftmals ihre eigenen (nicht bearbeiteten) Ängste unbewusst an ihre Kinder und Enkel übertragen.
  • dass manche Eltern versuchen ihre Kinder zu beschützen, indem sie ihnen “ständig” sagen, was alles Schlimmes passieren könnte.
  • durch wen und was wir Menschen in der Regel sozial konditioniert werden.
  • dass neben der sozialen Programmierung auch der Charakter und die fehlende Resilienz (innere Stärke) für die Entstehung einer Angststörung verantwortlich sein können.
  • dass wir zum Beispiel auch durch Fernsehen, Internet, Vorgesetzte, Freunde (negativ) beeinflusst werden.
  • dass wir (soziale) Konditionierungen erst dann durchschauen können, wenn wir bewusster sind.
  • wie Sie sich Schritt für Schritt von sozialen Programmierungen befreien können.
  • dass Sie mit genügend (Selbst-) Bewusstsein weniger manipulierbar sind.

Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :)

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie erfolgreich die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.

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Kommentare

  1. Bettina schreibt:

    Ein einfaches, banales und deshalb realistisches Beispiel für die alltägliche Programmierung von Angst. In der Erinnerung der Menschen werden diese Ereignisse nicht beachtet, sie entgehen der Aufmerksamkeit. Deshalb haben Klienten oft den Eindruck, die Angststörung kam “aus heiterem Himmel”.

    • Franziska Luschas schreibt:

      Danke Kollegin für deinen wertvollen Kommentar :-)

      Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

      Die meisten Programmierungen laufen in der Regel hinter unserem Rücken ab. Besonders bei Kindern, die noch nicht kritisch denken, fallen solche Erlebnisse direkt ins GUB (gigantisches Unterbewusstsein) und häufen sich im Laufe der Zeit an.

      Und in besonders stressigen Zeiten brechen diese “Programme” viele Jahre später “plötzlich” aus und wir haben keine Ahnung, warum wir Angst und Panik bekommen.