Warten Sie nicht, bis es zu spät ist und beginnen Sie bewusst ein gesunderes Leben
“Die Diagnose Krebs kam wie aus heiterem Himmel.”, “Ganz unerwartet traf es mich wie ein Schlag.”, “Plötzlich ging nichts mehr.”
Viele Menschen reagieren entsetzt und hilflos auf die schwere, manchmal tödliche Erkrankung, die in ihren Augen “über Nacht” kam und ihr Leben dramatisch verändert.
Ein harter Schicksalsschlag, der besonders diejenigen mit voller Wucht trifft, die die (leise) innere Stimme nicht mehr hören, die sie unzählige Male daran erinnerte, ihr Leben zu verändern.
Wenn das Leben an uns vorbei geht
Es trifft vor allem die Menschen, die (fast vollständig) automatisiert leben, gesteuert von alten, schädlichen Lernprogrammen, Gefühlen, Gewohnheiten, ohne diese auch nur ansatzweise zu hinterfragen.
Manchmal stellen diese Menschen am Ende ihres Lebens fest, dass sie “eigentlich gar nicht richtig gelebt haben”. Oftmals hört man sie auch enttäuscht sagen: “Das Leben ist an mir vorbeigegangen.”
Sie haben nicht bewusst gelebt. Sie nahmen die feine Lebendigkeit (keine Aufregung!) des jetzigen Augenblicks nicht wahr. Obwohl das Hier und Jetzt das Einzige ist, in welchem wahres Leben stattfindet, außerhalb unserer gewohnten Dramen im Kopf.
Oftmals ist aber “die Stimme im Kopf” (= Denken) so vertraut und überzeugend, dass wir ihr unkritisch glauben und so weitermachen wie bisher.
Viele Menschen sind heutzutage ständig erreichbar, das Handy immer griffbereit. Mütter, Väter, Angestellte, Manager, selbst Schüler und Rentner hetzen von Termin zu Termin oder anders formuliert, von einer Ablenkung zur nächsten. Und ich sage nicht, sie sollten ihr Kind nicht in den Kindergarten bringen …
Während wir einkaufen oder im Auto sitzen, sind wir mit unsren Gedanken häufig schon wieder beim Nächsten: “Ich muss noch ….”, “Wenn ich nicht, dann ….”, “Hoffentlich wird das nicht …” usw..
Wie wir uns gewöhnlich noch mehr Stress machen
Durch diese zusätzliche Gedankenschicht, die wir auf den ohnehin schon stressigen Alltag legen, erzeugen wir nur noch mehr Stress.
Viele Menschen glauben jedem ihrer Gedanken.
Dazu gehört auch die (kindlich-naive) Überzeugung, “wenn ich mir alles vorstelle, was alles Schlimmes passieren könnte, dann bin ich besser vorbereitet”.
Andere wiederum halten sich den größten Teil ihrer Lebenszeit in ihrer persönlichen, problematischen Geschichte auf: “Warum hat er mir das angetan?”, “Sie hätte mich mehr ….”, “Das ist so ungerecht …”, “Vielleicht haben sie gedacht, dass …”.
Kurz gesagt, typischerweise befindet sich der moderne, stressgeplagte Mensch in einem ständigen, immer schneller drehenden, negativen Gedankenrad. Zusätzlich werden wir, die meiste Zeit (wenn wir nicht bewusst genug sind) in den extrem starken Sog einer reizüberfluteten Außenwelt hineingezogen.
Das ist purer Stress, nicht nur für unseren Körper!
Was glauben Sie, können Sie in einem solchen Zustand in Ihrem Leben wirklich anwesend (= bewusst) sein? Können Sie die feine, lebendige Energie in Ihrem Körper wahrnehmen, Ihren Atem spüren, die Tasse achtsam zum Mund führen? Können Sie die unterschiedlichen Gesänge der Vögel hören oder Ihr Essen ohne Geschmacksverstärker noch wirklich schmecken? Spüren Sie die (noch) leisen Signale Ihres Körpers?
Ein bewusster Lebensstil beugt Krankheiten vor
Für alte Traditionen und Weisheitslehren ist ein bewusster Menschen ein Mensch, der “belebt” bzw. “beseelt” ist.
Ein passender Ausdruck, finde ich. Wenn jemand belebt ist, dann ist er in seinem Körper und Geist “anwesend”. Er nimmt wechselnde körperliche Zustände (Schmerz, Kribbeln, Herzklopfen), Emotionen (Freude, Angst, Ärger) oder Gedanken aufmerksam wahr, aber er verliert sich nicht darin.
Folglich muss er auch nicht vor Ihnen flüchten oder sich sofort ablenken, sondern er handelt selbstwirksam im besten Sinne, damit es ihm wieder besser geht.
Ein bewusster Mensch weiß gewöhnlich, was in ihm vorgeht. Er glaubt nicht jedem seiner Gedanken und er lässt sich nicht komplett von seinen Gefühlen übernehmen.
In sehr erfolgreichen Psychotherapieverfahren, wie der Kognitiven Verhaltenstherapie, lernen die Patienten deshalb, sich von schädlichem Denken und Fühlen bewusst zu distanzieren und ihren Blick auf hilfreichere Gedanken und Gefühle zu lenken.
Anstatt die Angst zu sein, haben wir Angst. Anstatt depressiv zu sein, fühlen wir uns depressiv. Anstatt mit dem Gedanken “Ich bin wertlos” zu verschmelzen, haben (= beobachten) wir den Gedanken, d.h., wir erkennen unsere Gedanken als das, was sie tatsächlich sind: nämlich als Gedanken und vorgestellte “Wirklichkeit” in unserem Kopf.
Ein Mensch, der gelernt hat bewusst zu sein, strahlt Ruhe und Zuversicht aus. In schwierigen Lebenssituationen reagiert er gelassener, lösungsorientierter. Von der entspannten, zufriedenen Einstellung profitiert natürlich auch unser Körper, der – wenn man ihn lässt – seinen Job richtig gut macht.
Auch Sie können lernen, zunehmend bewusster zu werden und Ihren Körper wie einem guten, alten Freund zu behandeln.
Wie die ersten Schritte zu mehr Bewusstheit aussehen können, erfahren Sie hier in meinem Boss-im-Kopf-Selbsthilfe Video und im dazugehörigen Handout.
Das Handout zum Video kostenlos als PDF Download
In diesem 5-seitigen Skript können Sie meine weiterführenden, persönlichen Notizen zu dem Boss im Kopf – Trainingsvideo im übersichtlichen PDF Format herunterladen.
Damit sich das Wissen besonders wirksam in Ihrem Kopf “verankern” kann, hat es sich bewährt, wenn Sie:
- Das Video zuerst in einem Rutsch ansehen.
- Dann das Handout ausdrucken und lesen.
- Danach das Video ein zweites Mal aufmerksam anschauen.
- Und sich eigene Notizen dazu machen.
Boss im Kopf – Selbsthilfe Video für mehr Bewusstsein
Entdecken Sie in diesem Boss im Kopf – Training,
- warum “Tante Ilse” keine Ferienwohnungen mehr vermieten kann.
- woher auf einmal Tante Ilse`s Todesangst kommt.
- warum Krebs nicht “über Nacht” entsteht.
- warum viele Menschen ihre Lebensweise trotz Diagnose “Krebs” nicht verändern.
- wie wir gelernt haben, unangenehme Dinge zu verdrängen.
- wie unser Körper mit uns spricht, erst leise und dann immer unmissverständlicher.
- wie uns großes Leid (manchmal) dazu bewegt, etwas anderes zu machen.
- was Sie konkret für sich tun können, bevor es zu spät ist.
- wie die ersten Schritte in ein bewussteres und gesunderes Leben aussehen können.
Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :)
Franziska Luschas
Diplom Psychologin
P.S.
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P.P.S.
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Hallo. Gerade heute bin ich wieder in diesem negativen Gedankenstrudel. Schon der Satz, ich bin der Boss und verantwortlich für meine Gedanken und mein Verhalten bringt mich heute weiter. Will ich mich wirklich so fühlen? Nein! Wer wäre ich ohne dieses Problem diesen Gedanken? Ich würde einfach machen, mich waschen anziehen und los gehen. Und genau das mache ich heute noch. Los gehen. Danke Frau Luschas
Hallo Simone,
ich freue mich, dass Sie mein BossimKopf Training nutzen, um sich selbst am Schopf aus dem negativen Sumpf zu ziehen
Wenn Sie regelmäßig, jeden Tag auf`s Neue einen kleinen Schritt tun, dann wird Ihnen das bald immer leichter fallen.
Die Belohnung für Ihre beharrlichen Anstrengungen sind weniger Grübeln und Ängste, mehr Selbstbewusstsein und Energie.
Ich wünsche Ihnen alles Gute. Bleiben Sie dran. Es lohnt sich!
Franziska Luschas
Gerade die letzten Monate hatte ich einige junge Klienten, die heftig verstimmt waren. Allesamt waren kaum fähig ein einziges Gefühl zu benennen. Sie hatten eine ungünstige Kindheit und haben die Probleme unerkannt in ihre “Freiheit” mitgenommen. Dort wo ich ehrenamtlich arbeite, mache ich zu Beginn eine geführte Entspannung. Ein Neuzugang erklärte mir danach, dass es ihr Angst macht, ihren Körper zu spüren. Sie war nach der Entspannung beunruhigt. Deine Vorschläge sind 100% sinnvoll und erstrebenswert. Das immerwährende agieren im Außen ohne einmal nach innen zu schauen, ist auf Dauer katastrophal.
Bettina