Tägliche Dankbarkeit und das Dankbarkeits-Tagebuch helfen Ihnen glücklicher zu leben

von  Franziska Luschas
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Die meisten Menschen möchten glücklich sein und sind daher ständig auf der Suche nach Dingen, Situationen und Menschen, die sie glücklich machen sollen. 

Sie warten auf den “richtigen” Mann oder die “richtige” Frau, die perfekte Arbeitsstelle, einen Lottogewinn oder die langersehnte Anerkennung der Eltern / des Partners / des Chefs …

Wenn Sie Ihr Glück jedoch von Etwas oder Jemanden abhängig machen, kann es sein, dass Sie davon früher oder später enttäuscht werden, d.h. sich auch schnell wieder unglücklich fühlen.

Hierzu habe ich im Sommer ein BossImKopf Glücks Video gedreht, was inzwischen schon 4.363 Mal angeschaut wurde :-)

Was können Sie also selbst für sich tun, um glücklicher zu werden?

Freude und Dankbarkeit statt Jammern und Klagen

Eine sichere Methode, um Glück selbst in sich herzustellen, ist praktizierte Dankbarkeit.

Das Fühlen von Dankbarkeit ist ein ebenso einfacher wie auch direkter Weg, um zunehmend mehr Glück in Ihrem Leben zu erfahren.

Denn wenn Sie für etwas wirklich dankbar sind, können Sie nicht gleichzeitig unglücklich sein (= Prinzip der Reziproken Hemmung).

Oder andersrum: Wenn Sie dankbar sind, sind Sie in der Regel auch glücklich.

Dankbarkeit setzt voraus, dass Sie gewohnte negative Bewertungsmuster (“Furchtbar, dieser Regen.”, “Warum tun Menschen so etwas Schreckliches?”, “Das habe ich nicht verdient.”) bewusst unterbrechen.

Denn wenn Sie sich die meiste Zeit (automatisch) mit Problemen beschäftigen, dann bleibt wenig Aufmerksamkeit für das Schöne in Ihrem Leben übrig (= Reziproke Hemmung).

Beginnen Sie also am besten gleich, Ihre Aufmerksamkeit bewusst vom Negativen abzuziehen und Ihren Blick für das Positive in Ihrem Leben zu schärfen.

Stoppen Sie das automatische (negative) Bewerten, sobald Sie es bemerken und halten Sie stattdessen Ausschau, was JETZT gerade gut läuft und für was Sie dankbar sein können.

Denn so wie Sie Ihr Gehirn benutzen, so formt es sich und damit Ihr Denken, Fühlen und Verhalten (= Neuroplastizität).

Es gibt viele gute Gründe, um dankbar zu sein

Mir fällt immer wieder auf, dass es vielen Menschen (selbst Therapeuten) anfangs noch schwerfällt, etwas zu finden, worüber sie dankbar sein können.

Deshalb möchte ich Ihnen einige Dinge nennen, für die ich persönlich sehr dankbar bin:

  • die flinke Meise auf dem Fensterbrett.
  • die Tauben, die wellenförmig in der Luft fliegen.
  • die Sonnenstrahlen, die mein Gesicht wärmen.
  • den blauen Himmel mit den weißen Wölkchen.
  • den sanften Wind auf meiner Haut.
  • das beruhigende Rauschen der Blätter.
  • den erdigen Geruch des Herbstlaubes.
  • den Regen auf meiner Haut.
  • die frische Luft nach dem Regen.
  • die bequeme Unterlage, auf die ich sitze.
  • die gute (Bio)Nahrung, die ich zu mir nehmen darf.
  • das frische Wasser aus der Leitung.
  • die schützende Kleidung, die ich trage.
  • meine Wohnung, mein Bett, mein Schreibtisch, Computer …
  • die Menschen, denen ich täglich begegne.
  • das weiche Fell der Katze unserer Nachbarin :-)
  • das Summen der Bienen im Garten.
  • den Duft der Rosen im Fürther Stadtpark (besonders die Sorten: Deep Purple und Beverly :-) )
  • die frische Luft, die ich atme.
  • meine Füße, die mich tragen.
  • für den blauglänzenden Mistkäfer, der mir über den Weg läuft.
  • den Frieden, die Kraft und die Lebendigkeit, die von der Natur ausgeht.
  • die Fähigkeit, Dankbarkeit zu spüren :-)

BossImKopf Video – Das Glücksvideo – Wie Sie Glück durch Dankbarkeit herstellen

Was Sie selbst tun können, um sich dankbarer und glücklicher zu fühlen, verrate ich Ihnen in diesem Video.

Außerdem erfahren Sie,

  • dass Sie nichts auf der Welt dauerhaft glücklich machen kann.
  • dass ein vorübergehendes Glücksgefühl häufig einer oberflächlichen Ego-Freude entspringt.
  • dass ein tiefer gehender glücklicher Zustand in der Regel mit stiller Freude, Zufriedenheit, innerer Ruhe, wahrer Liebe, tiefen Frieden verbunden ist.
  • eine Methode, um Glück in sich zu erzeugen.
  • für was ich dankbar bin.
  • dass es leichter ist, für die alltäglichen (kleinen) Dinge Dankbarkeit zu entwickeln, als auf das große Glück zu warten.
  • dass es gerade so Kleinigkeiten sind (wie das Lachen eines Kindes ist, der Geruch von Gras oder Vogelzwitschern), für was wir dankbar sein können.
  • wie Sie ein Dankbarkeitstagebuch führen können.
  • dass Sie nicht gleichzeitig dankbar und unglücklich sein können.

Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie weiter dran, denn der richtige Weg lohnt sich :-)

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie erfolgreich die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.

P.S.
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P.P.S.
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Kommentare

  1. Rebecca schreibt:

    Hallo Frau Luschas,

    ich finde die Idee mit der Dankbarkeit sehr gut, aber was wenn man die Dankbarkeit nicht fühlt. Mir fallen einige Dinge ein für die ich dankbar sein könnte, aber es fühlt sich erst mal an wie leere Worte, wenn ich mir das sage. Einfach trotzdem machen? Kommt irgendwann das Gefühl der Dankbarkeit? Da spricht dann wohl gleich der Troll, der sagt: Du fühlst die Dankbarkeit nicht, dann kannst du es auch gleich lassen.

    Viele Grüße

    • Franziska Luschas schreibt:

      Was ist denn das stärkste positive Gefühl, dass Sie erzeugen können?

  2. Gerhard schreibt:

    Danke für die Erinnerung an die kleinen, jedoch bedeutsamen Dinge, für die wir dankbar sein können.

    Gerhard

    • Franziska Luschas schreibt:

      Ja, es sind genau diese ganzen kleinen alltäglichen Dinge, für die wir Dankbarkeit entwickeln können.

      Voraussgesetzt, wir bemerken sie. Deshalb ist es so wichtig, dass wir bewusst (wach) genug sind.

      Und auch Achtsamkeit kann man trainieren :-)