Negative Gedanken, Wut, Traurigkeit – Woher sie kommen und was hilft

von  Franziska Luschas
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“Hallo, ich habe immer wieder negative Gedanken und Wut und Traurigkeit in mir obwohl es eigentlich keinen wirklichen Grund gäbe. Habe mir schon einige Videos angesehen aber weiß nicht ganz was ich alles als tägliches Ritual machen soll. Ich mache mir immer Druck das muss ich dann machen und habe riesen Erwartungen das ich extrem was spüre oder es weg ist. Wie werde ich das auch los? Danke Lg aus Wien”

Mit diesem Problem steht Sybille, die mir diesen Kommentar auf BossImKopf hinterlassen hat, nicht alleine da. Vielen Menschen geht es ähnlich, sie fühlen sich schlecht und suchen im Internet, vor allem auf Youtube, nach Lösungen.

Aus diesem Grund habe ich zum Thema negative Gedanken und Gefühle und was man dagegen tun kann ein Video gedreht.

Warum wir so oft negativ denken und fühlen

Häufig werde ich gefragt, warum wir denn überhaupt negativ denken, wütend oder traurig sind und mit anderen negativen Emotionen zu kämpfen haben.

Meine Antwort ist über die Jahre hinweg immer einfacher geworden: Weil wir zu viel und zu lange über das Falsche nachdenken.

Und warum ist das so, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Weil wir so konditioniert worden sind.

Das heißt, dass wir unsere spezielle Art des Denkens (Sichtweise), Fühlens und Verhaltens (i. d. R. Gewohnheiten) durch viele Erfahrungen gelernt haben.

Insbesondere durch emotionale Erfahrungen mit engen Bezugspersonen (z. B. Eltern, Geschwister), durch Schule, Freunde, Partner, Kollegen, Medien (u. a. Werbung, Filme), gesellschaftliche und kulturelle Verhältnisse.

Diese Erfahrungen (u .a. Verletzungen, Demütigungen, Ungerechtigkeiten, Zurückweisungen, aber auch Liebe, Erfolge, Anerkennung, Zugehörigkeit) prägen uns, oft ohne dass es uns bewusst ist. Wir denken, “Ich bin halt so”, obwohl wir normalerweise nicht wütend oder traurig auf die Welt kommen.

Sondern unser Gehirn hat sich im Laufe unseres Lebens so geformt, wie wir es von anderen gelernt haben (= Neuroplastizität).

Und was wir gelernt haben, können wir durch regelmäßiges Üben auch wieder ver- oder umlernen. Und dazu ist es nie zu spät :-)

Wie Sie negative Gedanken, Wut oder Traurigkeit verringern und mehr Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude lernen können, erzähle ich Ihnen in meinem Video.

Das BossImKopf Video: Negative Gedanken, Wut, Traurigkeit und gute Tipps, was Sie tun können

In diesem BossImKopf Video nenne ich die Hauptgründe von negativen Gedanken und Gefühlen und verrate Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Außerdem erfahren Sie,

  • dass vergangene (negative) Erlebnisse, vor allem aus der Kindheit, uns heute noch negativ beeinflussen.
  • dass verdrängte Emotionen durch äußeren Stress leichter aufbrechen können.
  • wie Sie durch den kostenlosen BossImKopf Online Kurs negative Gedanken abbauen, verändern und mehr Selbstbewusstsein, Freude sowie Gelassenheit aufbauen können.
  • mit welchen guten BossImKopf Methoden Sie ein tägliches Selbsthilfe Ritual entwickeln können.
  • dass Schwarz-Weiß-Denken, Entweder-Oder-Denken, Alles-Oder-Nichts-Denken in der Kognitiven Verhaltenstherapie zu den typischen Denkfehlern gehören.
  • dass eine übertriebene (extreme) Sprache (Ausdrücke) ein extremes Denken (Gedanken) widerspiegelt und umgekehrt.
  • wie wir durch (extrem) gute oder schlechte Gedanken von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt emotional hin-und hergeworfen werden.
  • warum wir nicht auf Knopfdruck glücklich werden können.
  • wie unser Gehirn funktioniert und was Neuroplastizität bedeutet.
  • dass der X Prozess eine einfache, effiziente und schnelle Entspannungsmethode ist.
  • wie Sie innerlich ruhiger werden und wieder mehr Frieden spüren können.
  • die Gründe, warum wir häufig nicht am Richtigen dranbleiben, sondern immer wieder in alte negative Muster zurückzufallen.
  • warum wir so schnell aufgeben, insb. wenn wir dabei sind uns positiv zu verändern bzw. weiterzuentwickeln.
  • mit welchen Tricks uns der Troll manipuliert und uns am Richtigen und Wichtigen zweifeln lässt.
  • was Sie bei Rückfällen tun können.

Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :)

Franziska Luschas
Diplom Psychologin

Biographie Profilbild Diplom Psychologin und KVT Trainerin Franziska Luschas auf HeilpraktikerErfolg
Franziska Luschas studierte Psychologie. Danach absolvierte sie erfolgreich die 5-jährige Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin am IVS Fürth. Seit 2006 hilft sie ihren Klienten "Boss im Kopf" zu werden. Ihre Arbeitsweise ist integrativ, durchaus unbequem und wirksam. Sie liebt die Natur, lebt umweltfreundlich u. unterstützt den Tierschutz.

Kommentare

  1. Agnes schreibt:

    Liebe Franziska,

    den X-Prozess habe ich schon angewendet und auch schon viele Artikel gelesen und Videos geschaut.

    Die X-Prozess-Grundtechnik ist mein liebstes Werkzeug.

    Das Abbauen der alten Muster habe ich verstanden, wie aber kann ich den Troll dazu bringen, mich zu unterstützen….

    Da reicht doch das Abbauen der alten Muster nicht, oder?

    Sorry, ich stehe auf dem Schlauch….

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Agnes,

      aus zeitlichen Gründen biete ich keine Beratung bzw. Therapie mehr an.

      Aber ich kann Ihnen ggf. eine von mir ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie empfehlen, die Sie auf Ihrem Weg zu mehr BossImKopf professionell, Schritt für Schritt unterstützen kann.

      Viele Grüße

  2. Agnes schreibt:

    Liebe Franziska,

    vielen lieben Dank für die schnelle Antwort! Ich freue mich auf die neue Videoserie!

    Das heißt, der Troll “ernährt” sich auch von meiner Lebenswut (“alter Schmerz”).

    Mein Troll ist so stark, ich hätte ihn gern zum Freund….

    Wie kann ich ihn versöhnlich stimmen und ihn dazu bringen, seine Engergie dazu aufzuwenden, mich zu unterstützen?

    Es grüßt Sie herzlich

    Agnes

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Agnes,

      wie Sie die alten Troll-Muster unterbrechen und zielführend verändern können, ist Inhalt der meisten meiner BossImKopf Beiträge hier auf meiner Webseite oder auf Youtube.

      Beispielsweise könnten Sie mit meinem kostenlosen BossImKopf Online-Kurs, ‘Wie sie negative Gedanken und Gefühle abbauen und innere Ruhe aufbauen’, beginnen. Sie finden ihn unter Downloads oder benutzen Sie einfach die Suche auf dieser Webseite :)

      Viele Grüße aus dem schönen Fürth

  3. Agnes schreibt:

    Liebe Franziska,

    ich bin auh schon älter und spüre seit einiger Zeit immer wieder heftig eine ungerichtete große Wut auf “das Leben”, das meine Familie und mich schon oft schwer getroffen hat.

    Diese Wut richtet sich allerdings nicht nach außen auf Andere (wie Sie in ihrem Video beschreiben), sondern schmerzhaft nach innen, gegen mich selbst. Die Wut wandelt sich quasi um in selbstverlezende Gedanken.

    “Das lohnt sich garnicht, eine Therapie anzufangen, Du kannst Dich eh nicht verändern”

    “Resigniere lieber, für alles andere fehlt Dir die Kraft”

    “Du wirst sowieso ganz unten enden”

    etc….

    Ist das auch der Troll? Kann sich der Troll auch von alter “Lebenswut” ernähren und wachsen?

    Oder ist das etwas Anderes?

    Ist der Troll das Gleiche wie der innere Kritiker / der innere Saboteur?

    Ich würde mich wirlich sehr über eine Antwort freuen, denn das Konzept des “Trolls” in Abgrenzung zum “inneren Kritiker”, “inneren Saboteur” habe ich -trotz Troll-Videos- noch nicht richtig verstanden…

    Es grüßt Sie mit viel Dankbarkeit

    Agnes

    • Franziska Luschas schreibt:

      Hallo Agnes,

      ich meine mit dem Troll das konditionierte Ego.

      Praktisch ein erlerntes Ich, welches sich zwar auch durch Vererbung, Charakter, aber vor allem durch unzählige Erfahrungen im Laufe des Lebens entwickelt hat, mit denen er sich identifiziert.

      Viele Trolle identifizieren sich bevorzugt mit belastenden Erlebnissen und die daraus resultierenden negativen Gedanken und Gefühle wie bspw. Leid, Schmerz, Ungerechtigkeiten, Zurückweisungen usw.

      Er kreiert daraus seine persönliche Geschichte. Und diese aktualisiert er immer wieder aufs Neue.

      Alter Schmerz, in welcher Form auch immer, gibt ihm neue Energie, so dass er auch in der Gegenwart typischerweise weiter Leid erfährt und verursacht.

      Der innere Kritiker oder Saboteur ist also nur ein Teil des Trolls.

      Ein spannendes Thema, zu dem ich eine aktuelle Video-Serie plane.

      Denn für viele Menschen ist es schon hilfreich, ihren Troll Schritt für Schritt zu erkennen, so dass sie die alten Muster bewusst unterbrechen können, ihn dadurch schrumpfen lassen oder so “umprogrammieren”, dass er sich als lebensbejahend und nützlich erweist :)

      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

      Viele Grüße aus dem schönen Fürth

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