Diese Frage hilft Ihnen, sich von negativen Gedanken und Gefühlen zu befreien

“Die anderen denken bestimmt, ich bin dumm”, “Hoffentlich bekomme ich keine Panikattacke, “Ich darf keinen Fehler machen”, sind typische Beispiele für negatives Denken.
Wenn wir solchen negativen Gedanken naiv glauben, dann fühlen wir uns in der Regel schlecht. Und unser Körper, der “immer mithört”, reagiert dann oft mit Anspannung, einer verhärteten Bauchdecke, einem Druck in der Brust oder Kloß im Hals, unangenehmen Kribbeln in Armen und Beinen oder schmerzenden Schultern.
Stress und Anspannung durch ständiges Denken
Diese Körperempfindungen lösen häufig (weitere) negative Emotionen, wie bspw. Angst, Hilflosigkeit oder Schuldgefühle, aus und das führt wiederum zu noch mehr und intensiveren negativen Gedanken.
Besonders Menschen, die unter Ängsten, Zwängen, Grübeln oder auch psychosomatischen Problemen leiden, beschreiben diesen Teufelskreis aus negativen Gedanken und Gefühlen häufig sehr treffend.
Aber selbst “normale” Gedanken in Form von täglichen Bewertungen, Meinungen, Urteilen sind gewöhnlich mit Stress und Anspannung verbunden.
Beispiele:
“Schon wieder muss ich alles alleine machen”, “Nie ist jemand für mich da, wenn ich mal was brauche”, “Die sind alle so rücksichtslos”, “Alles bleibt wieder an mir hängen”, “Die reden bestimmt hinter meinem Rücken über mich”, “Das wird wieder stressig, mit meinen Eltern”, “Das schaffe ich nicht mehr rechtzeitig”, “Ich muss noch …” usf.
In der Regel laufen diese Gedanken so schnell ab, dass wir sie nicht bewusst wahrnehmen, sondern uns “auf einmal” schlecht fühlen, angespannt sind oder schlechte Laune haben.
Deshalb möchte ich Ihnen heute eine wirksame Übung vorstellen, die ich in meiner Selbsterfahrung während meiner 5-jährigen Psychologischen Psychotherapeuten Ausbildung kennen und schätzen gelernt habe und die mir auch heute noch hilft, in stressigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren
Diese einfache, aber kraftvolle Methode, die WER-Frage, stammt von dem indischen Weisen Ramana Maharshi.
Sie sind nicht Ihre Gedanken und Gefühle, sondern Sie haben Gedanken und Gefühle
Die Frage, “Wer ist es, der diesen Gedanken/dieses Gefühl wahrnimmt?”, versetzt uns in die Lage, einen Schritt von unserem zwanghaften Denken, automatischen Gefühlen und Reaktionsmustern zurückzutreten.
Wir erkennen: Da ist mein Gedanke, da ist mein Gefühl, aber hier bin ich.
Wir erkennen, dass wir weder unsere Befürchtungen noch unsere Ängste oder Sehnsüchte sind, sondern wir können sie aus “sicherer” Distanz beobachten, ohne uns von ihnen überwältigen zu lassen.
Nicht mehr in ihrem konditionierten Gedanken- und Gefühlsrad gefangen zu sein, ist für viele Menschen enorm erleichternd. Sie sagen dann: “Ich fühle mich so befreit” oder “Ich fühle mich auf einmal so leicht”.
Für Ramana Maharshi war es deshalb wichtig, seinen Schülern zu lehren:
“Wenn man den Geist beobachtet, hören die Gedanken auf. Daraus folgt Friede, der deine wahre Natur ist.”
BossimKopf Video – Achtsamer, innerlich ruhiger und gelassener durch die Wer-Frage
In diesem Bossimkopf Video erfahren Sie, wie Sie die Wer-Frage anwenden, und wie Sie sich dadurch Schritt für Schritt von negativen Gedanken und Gefühlen distanzieren können.
Außerdem erfahren Sie in diesem Selbsthilfe Video,
- wie Sie wieder mehr Kontrolle über Ihren Geist (nämlich über Ihre Gedanken und Gefühle) bekommen können.
- warum es wichtig ist, dass Sie Ihre negativen Gedanken verändern.
- wie Sie Ihre negativen Gedanken erkennen können.
- wie Ihnen die Wer-Frage bei negativen Gedanken, Gefühlen oder Schmerz helfen kann.
- was Sie tun können, um sich von Ihren schlechten Gefühlen zu befreien.
Um das Video zu starten, klicken sie ein- oder zweimal auf das Bild unterhalb dieses Textes. Mit einem erneuten Klick können Sie jederzeit pausieren und wieder fortfahren.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Boss im Kopf werden und bleiben Sie dran, denn der richtige Weg lohnt sich :)
Franziska Luschas
Diplom Psychologin
P.S.
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P.P.S.
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Hallo Frau Luschas
Habe zu viel gegrübelt und bin dann auf Ihr Video gestoßen. Habe die Wer Frage ausprobiert und musste feststellen, daß ich erleichtert bin, das man durch eine einfache Frage soviel bewirken kann.