Akzeptieren Sie das (zunächst) Unveränderliche, um mehr Klarheit und Kraft für Veränderungen zu haben

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Ich bin mit meinem Leben mehr als zufrieden und oftmals fühle ich mich ohne ersichtlichen Grund richtig glücklich. Und obwohl es in der Welt manchmal drunter und drüber geht, kann ich heute relativ gelassen damit umgehen.

Nein, das rede ich mir nicht ein. Und ja, auch ich habe großes Unglück, schwere Krankheit und herbe Verluste erfahren müssen.

Heute möchte ich Ihnen an meinem eigenen Beispiel zeigen, wie ich eine schwere Krise mithilfe eines guten Mentors überwand.

Warum wir unseren eigenen Gedanken häufig mehr glauben als der Realität

Den Satz, "Das hätte ich nicht gedacht", höre ich öfters, wenn ich unterwegs bin. Er erinnert mich daran, wie oft wir von unseren falschen Gedanken überzeugt sind.

Es gibt Menschen, die ihre Gedanken in Richtung Realität korrigieren, wenn sie nicht mit dem Erlebten (= relative Wirklichkeit) übereinstimmen.

[Relativ deshalb, weil auch unsere persönliche Wahrnehmung durch unseren Gedankenfilter mehr oder weniger verzerrt ist.]

Viele Menschen biegen ihre "Realität" jedoch so hin, dass sie wieder zu ihren gewohnten Überzeugungen und Werten passt (vgl. kognitive Dissonanz).

Warum es besser ist, Boss im Kopf zu werden, anstatt dem Goldenen Tipp hinterherzujagen

Diese kurzen Auszüge stammen aus E-Mails, Kommentaren, Nachrichten, Briefen:

"Kann mir jemand oder Sie Frau Luschas einen Tipp geben? Immer, wenn ich meine Gedanken beobachte, empfinde ich genau dies als belastender"

"Ich wollte von Ihnen nur eine kleine Info durch welche Viedeo in Ihrem Youtube Kanal kann ich mir Tipps bezüglich zwangsgedanken angucken damit die Gedanken bei mir dan weggehen und ich die zwangsgedanken besiegen kann."

"Nur - wie schaffe ich es denn nun zu mehr Selbstliebe und dazu, dass ich es nicht mehr schlimm finde, wenn andere Menschen mirzugucken und über mich urteilen könnten? Vielleicht haben Sie eine anregende Idee ..."

"also ich gähne is das ne art verdrängung ? komm nicht dahinter gib mir doch bitte nen rat ..."

"Mir kommen komisch gedanken im kopf ... Können sie mir einen rat geben?"

Wie Sie “wahre” von “falschen” Gedanken unterscheiden können

"Wie erkenne ich 'eingeimpfte' Gedanken mit denen ich mich 'unbewusst' identifiziere von tatsächlich eigenen Inhalten?"

Diese Frage wurde uns von einem BossImKopf Stream Zuschauer im letzten Livestream gestellt.

Da ich aus etlichen Kommentaren, Emails und Gesprächen weiß, dass es vielen Menschen schwer fällt, zwischen eigenen, "echten" und "eingepflanzten", konditionierten Gedanken zu unterscheiden, habe ich darüber einen Artikel geschrieben.

Bevor ich jedoch auf die obige Frage eingehe, möchte ich kurz die ebenfalls häufig gestellten Fragen beantworten: Warum denken wir negativ? bzw. Woher kommen negative Gedanken?

“Hoffentlich bekomme ich jetzt keine Panikattacke” – Was Sie tun können

"Ich leide seit langem unter Panikattacken und bei mir reicht allein der Gedanke aus 'Hoffentlich bekomm ich jetzt keine Panikattacke' um Symptome auszulösen. Wie verhalte ich mich nun am besten in dieser Situation?

Ich bin mir bewusst, dass es sich um einen negativen Gedanken handelt, des Weiteren weiß ich auch dass ein Ablenkungsmanöver sowie eine Verdrängung des Gedankens nicht wirksam sind. Soll ich mir einreden, dass der Gedanke nicht der Realität entspricht und mich auf das Hier und Jetzt über die 5 Sinneskanäle orientieren?", schrieb eine junge Frau unter einem meiner Videos auf Youtube.

Sich ein Problem, Drama oder Angst zu machen, braucht Zeit + Aufmerksamkeit

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Am Anfang des 2. Kapitels schreibt Eckhart Tolle in seinem Buch "Stille spricht": "Menschsein heißt: in Gedanken verloren sein."

"Ich nicht", werden Sie jetzt vielleicht sagen. Aber stimmt das wirklich oder ist das nicht auch wieder nur ein Gedanke?

Negative Gedanken und Gefühle steuern bzw. kontrollieren oder akzeptieren?

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"Soll man Gedanken und Gefühle kontrollieren oder annehmen?"

Weil ich diese Frage so oft gestellt bekomme, habe ich dazu ein Video gedreht, welches Sie weiter unten ansehen können.

Eines schon mal vorweg: Diese Art zu denken, das Entweder-Oder Denken, wird in den Kognitiven Therapien auch als dysfunktional (im Sinne von einseitig, verzerrt, unlogisch) bezeichnet.

Besonders häufig finden sich diese "Denkfehler" bei Menschen, die unter Ängsten, Zwängen, Depressionen, Süchten oder psychosomatischen Beschwerden leiden.

Wie sich Schwarz-Weiß-Denken negativ auf Ihre Gefühle und Verhalten auswirkt

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Auf mein Video, "Statt sich ärgern gelassen bleiben, aber wie? ", erhielt ich u.a. diesen Kommentar:

"Aber man kann sich doch nicht alles gefallen lassen und immer so hinnehmen?"

Da ich auf meine "weniger-ärgern- bzw. Gelassenheitsvideos" häufiger solche und ähnliche Kommentare bekomme, habe ich kurzerhand ein Video dazu gedreht.

Einfache und kurze Achtsamkeitsübung für mehr Ruhe und Klarheit im Kopf

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"Wenn ich ein Gespräch führe, egal ob mit Chef, Kollegen, Freundin, Lebenspartner schwelgen immer meine Gedanken ab… Ich bin kaum konzentriert und ich muss sagen, ich ertappe mich immer selbst dabei und ärgere mich darüber. Hätten Sie für mich einen Tipp, wie ich nicht immer in andere Gedanken fallen kann?
Das sind z.B. Gedanken, wenn ich Fehler z.B. auf der Arbeit gemacht habe, da denke ich den ganzen Tag drüber nach und ärgere mich. Ich weis ich kann den Fehler nicht mehr rückgängig machen… aber diese Gedanken kommen immer zurück. Oder z.B. wenn ich früh merke, dass ich einkaufen muss und abends rede ich mit Freunden, dann kommt mir in den Sinn, was ich vergessen habe.
Haben Sie einen Tipp für mich, dass ich konzentrierter zuhören kann???", fragte mich eine junge Frau in ihrer Email vor einigen Tagen.

Angst, Panik, Grübeln, Zwang war wieder da – Wie Sie Rückfälle verringern können

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"Die Angst war auf einmal wieder da. Der Zwang kam wieder zurück. Und dann fingen die komischen Gedanken wieder an."

Solche und ähnliche Emails bzw. Kommentare bekomme ich regelmäßig und wenn ich genauer nachfrage, dann stellt sich meistens heraus, dass der- oder diejenige mit dem Richtigen und Wichtigen aufgehört hat.

Was das genau heißt und wie Sie Rückfälle verhindern können, erfahren Sie hier in diesem Artikel und im Video weiter unten.