Durch diese einfache Achtsamkeitsübung lernen Sie Ihre Gedanken besser zu steuern

Neulich sprach ich mit einem erfolgreichen Projektmanager, der wie er sagte, "alles über Zeit- und Stressmanagement weiß". Zu diesem Zeitpunkt las er gerade von Dale Carnegie "Sorge dich nicht - lebe!".
Der junge Mann hatte schon viele Selbsthilfebücher gelesen, etliche Seminare über Positives Denken, NLP, Anti-Stress-Trainings und sogar ein 7-tägiges Retreat in einem abgeschiedenen Waldkloster besucht.
"Solange ich dabei bin, fühle ich mich aufgeräumter und manchmal freue ich mich einfach nur. Das hält aber maximal nur 1 oder 2 Tage an. Dann ertappe ich mich wieder, wie ich vor mich hin grüble."
Woran Sie Ihren Schmerzkörper erkennen und wie Sie ihn Schritt für Schritt auflösen können

"9-jähriges Mädchen von Familie totgetreten"
Beobachten Sie jetzt mal, was in Ihnen vorgeht!
Welche Gedanken kommen in Ihnen hoch? Wie fühlt sich Ihr Körper an?
Bleiben Sie dabei sehr achtsam und spüren Sie Ihren Atem so bewusst wie möglich.
Diese aufreißerische Schlagzeile sprang mir vor einigen Wochen von nahezu jedem Fürther Kiosk ins Auge.
Warum Sie sich durch Entweder-oder-Denken schlecht fühlen und woran Sie es erkennen

"Wenn ich bis 30 nicht verheiratet bin, dann lass ich es gleich ganz sein.", "Dieser Fehler zeigt mir, dass ich nichts kann." ,Entweder sie oder keine!", "Als Mutter habe ich total versagt.", "Entweder ich mache es gleich richtig oder gar nicht.".
Vielleicht kommen Ihnen diese Denkmuster bekannt vor.
In der Kognitiven Verhaltenstherapie werden dieses Stress auslösenden Gedanken auch Denkfehler oder irrationale Überzeugungen genannt, die üblicherweise zu negativen Emotionen führen.
Auch das - durch unsere Gesellschaft teils sogar geförderte - Streben nach Perfektionismus gehört zu diesen selbstschädigenden Mustern.
Weil es aber so normal und anerkannt ist, wissen nur die Wenigsten, dass dieses gewohnte, Stress auslösende Denken oftmals zu Burnout, Angst, Depression, psychosomatischen Schmerzen oder anderen Erkrankungen führt.
Wie denn das, werden Sie sich jetzt vielleicht fragen.
Warum es nicht reicht, Probleme zu verstehen oder darüber zu reden, um sie tatsächlich auch zu lösen
"Aber ich muss doch drüber nachdenken, damit ich zu einer Lösung komme", verteidigt der junge Manager sein tägliches, stundenlanges Grübeln.
Eine Bürokauffrau berichtet: "Allein in den letzten 2 Jahren habe ich bestimmt an die 30 Selbsthilfe Bücher und spirituelle Ratgeber gelesen, aber meine Panik ist nicht besser geworden."
Auch durch eine 2-jährige Gesprächstherapie, Familienstellen und Reiki Behandlungen seien die Ängste nicht weggegangen.
Wenn Ihr Drama im Kopfkino nicht real ist, was ist dann real?
Unsere Gedanken sind nicht die Wirklichkeit, aber Gedanken können wahr sein.
Häääääh?, werden sich jetzt vielleicht Einige fragen, denn das ist kein Standard Wissen, was in unseren Schulen oder Universitäten gelehrt wird.
Ich habe auch viele Jahre gebraucht, bis ich diese entscheidende Erkenntnis wirklich verstanden haben und noch länger hat es gedauert, bis ich sie teilweise praktisch umsetzen konnte.
Wer diese fundamentale Wahrheit jedoch erst einmal begriffen hat, kann nicht länger Gefangener seiner eigenen (konditionierten) Gedanken und Gefühle sein, jedenfalls nicht mehr in dem Ausmaß wie vorher.
Und warum?
Weil Sie dann nicht mehr alle Geschichten in Ihrem Kopf glauben müssen.
Wie Sie sich im Stress daran erinnern, negative Gedanken zu stoppen und ruhig zu bleiben
Gerade wenn es tagsüber sehr stressig war, merken wir häufig erst daheim, dass unsere Füße wehtun, Nacken und Schultern verspannt sind oder wir schon länger nichts mehr gegessen oder getrunken haben.
Und weil wir die ganze Zeit mehr oder weniger abgelenkt sind, achten wir in der Regel auch nicht gut auf uns und unsere Bedürfnisse.
Weniger Angst, mehr Lebensfreude (5) – Den Kampf gegen das negative Denken beenden
"Ich darf diesen Gedanken auf gar keinen Fall denken!"
"Ich habe solche Angst vor diesen Gedanken."
"Ich will diesen Gedanken nie wieder denken."
Besonders Menschen mit Zwangsgedanken, Angst- und Panikstörung kennen das zur Genüge.
Weniger Angst, mehr Lebensfreude (4) – Raus aus dem Gedankenkarussell mit der Wer-Frage
Negative Gedanken gleich als solche zu erkennen, ist für viele Menschen normalerweise gar so nicht so einfach.
Zum einem haben wir es nicht gelernt und zum anderen macht es auch vielen Angst, in ihr Inneres zu schauen.
Spätestens, wenn wir jedoch wiederholt unter Panik oder starken Schmerzen leiden, merken wir normalerweise, dass etwas nicht stimmt.
Weniger Angst, mehr Lebensfreude (3) – The Work von Byron Katie bei Angstgedanken
Wenn Sie schon einmal intensive Angst bis hin zu Panik erlebt haben, dann werden Sie wahrscheinlich alles tun, um diese extreme Hilflosigkeit und das Gefühl zu Sterben nie wieder erleben zu müssen.
Aber genau dieses Vermeidungsverhalten führt dazu, dass Sie sich innerlich in einer andauernden "Habachtstellung" befinden, so dass schon ein einziger negativer Gedanke enormen Stress verursachen kann.
Weniger Angst, mehr Lebensfreude (2) – Negative Gedanken prüfen und verändern
Negatives Denken ist heutzutage so normal, dass es uns nicht einmal auffällt und außerdem macht es ja (fast) jeder so.
Und bei den ganzen negativen Ereignissen, die auf uns einströmen, ist das auch kein Wunder.
Normalerweise haben wir in der Vergangenheit auch schon viel Negatives erlebt und um uns davor zu schützen, haben viele in kindlich-naiver Manier gelernt, sich vorsichtshalber mal das Schlimmste vorzustellen.
