Wie Ihnen das Angst Protokoll helfen kann, negative Gedanken rechtzeitig zu erkennen
Angst haben viele Menschen in irgendeiner Form. Sei es Angst, zu versagen, Angst, sich zu blamieren, Angst vor Ablehnung, Angst vor einer schlimmen Krankheit, Angst vor dem Tod, Angst vor anderen Menschen usw.
Oftmals leidet die Lebensqualität erheblich darunter. Angst wirkt sich in der Regel negativ auf unsere Beziehungen aus, schränkt unsere Leistungsfähigkeit ein und Abenteuerlust sw. Lebensfreude gehen gewöhnlich verloren.
Auch unser Körper reagiert auf Angst. Häufige Symptome sind Anspannung, Herzklopfen, innerer Unruhe, Zittern, Schwindel, Druck, Kribbeln, Taubheit, Übelkeit, belegte Stimme, Schwere, Durchfall oder häufiges Wasserlassen.
Das alles ist ziemlich belastend für die Betroffenen und so verwundert es kaum, dass ich fast täglich in E-Mails und Kommentaren gefragt werde, wie man sich von der Angst am besten befreien kann.
Deshalb habe ich eine BossImKopf Angsthilfe-Serie gedreht, in der Sie erfahren, wie Sie typische Angstgedanken rechtzeitig erkennen, verändern und wie Sie positive (angstfreie) Gedanken entwickeln können.
Nehmen Sie nicht alles so persönlich oder Wie Sie gelassener auf andere reagieren können
Ihre Nachbarin grüßt Sie nicht.
Beim Meeting geht Ihre "Lieblingsarbeitskollegin" an Ihnen vorbei und setzt sich woanders hin.
Die Verkäuferin an der Kasse hat Ihnen zu viel berechnet.
Ein Autofahrer überholt Sie und schert dicht vor Ihnen wieder ein.
Ihre Freundin sagt kurzfristig die Verabredung ab.
Wie fühlen Sie sich, wie reagieren Sie?
BossImKopf Bewusstheit: Wer bin ich denn dann, wenn ich nicht meine Gedanken bin?

Vor vielen Jahren arbeitete ich als junge Psychologin auf der Akutstation in der Psychiatrie.
Zu dieser Zeit wurde auch eine etwa 30-jährige Frau mit Borderline-Störung eingeliefert. Um ihrer extremen inneren Anspannung zu entkommen, hatte sie sich wiederholt selbst verletzt. Seit etlichen Jahren, berichtete sie, laufe es immer nach Schema F ab.
Meistens finge alles damit an, dass sie sich von ihrem Partner nicht genug geliebt fühle. Die Stimme in ihrem Kopf würde dann sagen: "Siehst du, du taugst einfach nichts, sonst würde er dich nicht so wegstoßen!" Dann fühle sie sich miserabel und sei extrem angespannt.
Da sie noch immer verzweifelt schien, sagte ich zu ihr: "Sie sind nicht Ihre Gedanken".
Für einen kurzen Moment sah sie mich erstaunt an und fragte: "Aber wer bin ich denn dann?"
Wie oft und wie lange muss ich denn für mehr Selbstbewusstsein und Lebensfreude üben?

Bewusster, gelassener, glücklicher sein, das wollen viele Menschen.
Aber nur Wenige sind dazu bereit, ihre gewohnte Komfortzone zu verlassen und regelmäßig etwas dafür zu tun.
Deshalb werde ich auch immer wieder gefragt:
"Wie oft muss ich denn die Entspannungsübung (The Work, die Atemübung, den X Prozess, Yoga, die Meditation usw.) machen?"
"Gibt es da nicht etwas einfacheres als täglich dranzubleiben?"
Gerne antworte ich darauf:
"Als Sie laufen gelernt haben, haben Sie wahrscheinlich auch nicht beim Krabbeln aufgehört, obwohl das vielleicht erst einmal weniger anstrengend gewesen wäre..."
Diagnose psychisch krank? Wie Sie eine psychische Störung besser akzeptieren können

„Wie akzeptiere ich eine psychische Störung?“, fragte mich vor einigen Wochen eine Dame auf Facebook.
Das pauschal zu beantworten, ist gar nicht so einfach und deshalb möchte ich Ihnen hier einige wenige, aber wertvolle Hinweise geben, die schon vielen anderen Menschen auch weitergeholfen haben.
Zunächst möchte ich Ihnen von Selbstdiagnosen via Internet abraten, insb. wenn es sich um sog. professionelles Halbwissen mit einem hohen Angstfaktor handelt.
Wenn Sie also den Eindruck haben, dass sich Leute mit ihrem emotionalen Drama gegenseitig in persönlichen Psycho-Geschichten übertrumpfen wollen, dann empfehle ich Ihnen, lieber die Finger davon zu lassen.
Das ist viel schwerer, als Sie vielleicht vermuten, denn der Troll in uns liebt negative Geschichten, besonders, wenn es uns selbst betrifft.
Gute Psychotherapie kann Ihnen bei negativen Gedanken und schlechten Gefühlen weiterhelfen

Diesen anonymisierten E-Mail Ausschnitt habe ich dieses Jahr von einem verzweifelten, jungen Mann erhalten:
"Hallo erstmal ich wollte fragen was ich machen soll ich habe nämlich eine Angststörung und aktuell habe ich Angst schizophren zu werden weil ich habe mich darüber nämlich mal informiert und in diesen Artikel stand so was wie das jedem das passieren kann.
So denke ich jetzt Tag für Tag nur dran und überlege und denke die ganze Zeit das ich die Kontrolle über mich verliere ist natürlich nicht passiert aber ich habe halt angst davor"
Mittlerweile vergeht fast kein Tag, wo mich nicht solche oder ähnliche E-Mails, Kommentare oder Anrufe erreichen. Unabhängig vom Alter leiden sowohl Frauen als auch Männer vor allem unter Ängsten oder Grübelzwang.
Wie Sie durch Akzeptanz dessen, was ist, mehr Frieden, Gelassenheit und Glück aufbauen

"Ich denke wenn jemandem etwas Schlimmes widerfährt, wie z.B. eine schwere Krankheit, Verlust eines geliebten Menschen oder des Arbeitsplatzes, dann ist man erstmal verzweifelt und traurig, ob man will oder nicht. Dann will man auch nichts von Akzeptanz hören. Das Konzept ist theoretisch elegant weil man bei jedem Problem sagen kann: 'Du must es nur akzeptieren'. Praktisch ist das aber enorm schwierig umzusetzen."
Sagt der clevere Troll (cEgo) in uns, wenn er uns wieder "vernünftige" Gründe liefert, warum Akzeptanz nicht funktionieren kann oder für den "normalen" Menschen scheinbar nicht erreichbar ist.
Denn der Troll lebt von Widerstand gegen das, was ist. Auch wenn er etwas anderes behauptet.
Das cEgo (das konditionierte Ich) will leiden, denn keine Geschichte mehr über sich und die Welt zu haben, macht dem Troll richtig Angst.
Tägliche Dankbarkeit und das Dankbarkeits-Tagebuch helfen Ihnen glücklicher zu leben

Die meisten Menschen möchten glücklich sein und sind daher ständig auf der Suche nach Dingen, Situationen und Menschen, die sie glücklich machen sollen.
Sie warten auf den "richtigen" Mann oder die "richtige" Frau, die perfekte Arbeitsstelle, einen Lottogewinn oder die langersehnte Anerkennung der Eltern / des Partners / des Chefs ...
Wenn Sie Ihr Glück jedoch von Etwas oder Jemanden abhängig machen, kann es sein, dass Sie davon früher oder später enttäuscht werden, d.h. sich auch schnell wieder unglücklich fühlen.
Was können Sie also selbst für sich tun, um glücklicher zu werden?
Wie Sie die Wurzel negativer Gedanken und Gefühle erkennen und verändern können

"Und was ist daran so schlimm?"
Diese Frage ist meines Erachtens Gold wert, denn sie führt uns zu unseren tiefer liegenden (meist unbewussten) Überzeugungen, die dafür verantwortlich sind, was wir denken, wie wir uns fühlen und uns verhalten.
Aus der wissenschaftlich fundierten Kognitiven Verhaltenstherapie wissen wir beispielsweise, dass ein - über längere Zeit wiederholtes - negatives Denken, Fühlen und Verhalten zu Angst-, Zwangsstörungen oder sogar Depression führen kann.
Damit es erst gar nicht so weit kommt, erfahren Sie jetzt, wie Sie negative Gedanken frühzeitig erkennen und Sie Schritt für Schritt wirksam unterbrechen können.
Warum durch Grübeln und Sorgen Probleme häufig erst entstehen oder größer anstatt kleiner werden

Die 38-jährige Geschäftsfrau, die mich wegen ihrer Ängste und Schlafstörungen aufsucht, nickt in meine Richtung:
„Aber ich muss doch erst richtig darüber nachdenken, damit ich zu einer Lösung komme.“
Das hört sich auf den ersten Blick vernünftig an, zumindest für den Troll (das konditionierte Ich) in uns, der durch (vorgestellte) Probleme stärker und größer wird.
Nach meiner Erfahrung führt zu viel Nachdenken jedoch oftmals in eine negative Gedankenspirale aus Grübeln, Was-wäre-wenn- bzw. Katastrophen-Denken oder sich Sorgen machen.

