Statt negativer Gedanken und Gefühle entspannter und gelassener werden

Sich Sorgen machen, über mögliche Probleme nachdenken, schlecht über sich oder andere denken, glauben zu wissen was für andere das Beste ist, das kennt wahrscheinlich jeder.

Doch auch, wenn diese (Troll-)Gewohnheit für viele so normal ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass es uns gut tut.

Wäre es da nicht vielleicht sinnvoller – statt gegen etwas (das wir gerade nicht ändern können oder wollen) Widerstand zu zeigen – zunächst bei uns selbst anzusetzen und bewusst die Verantwortung für unser eigenes Denken, Fühlen und Verhalten zu übernehmen?

Oder wie Mahatma Gandhi immer wieder sagte: “Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

Akzeptieren Sie das (zunächst) Unveränderliche, um mehr Klarheit und Kraft für Veränderungen zu haben

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Ich bin mit meinem Leben mehr als zufrieden und oftmals fühle ich mich ohne ersichtlichen Grund richtig glücklich. Und obwohl es in der Welt manchmal drunter und drüber geht, kann ich heute relativ gelassen damit umgehen.

Nein, das rede ich mir nicht ein. Und ja, auch ich habe großes Unglück, schwere Krankheit und herbe Verluste erfahren müssen.

Heute möchte ich Ihnen an meinem eigenen Beispiel zeigen, wie ich eine schwere Krise mithilfe eines guten Mentors überwand.

Warum wir unseren eigenen Gedanken häufig mehr glauben als der Realität

Den Satz, “Das hätte ich nicht gedacht”, höre ich öfters, wenn ich unterwegs bin. Er erinnert mich daran, wie oft wir von unseren falschen Gedanken überzeugt sind.

Es gibt Menschen, die ihre Gedanken in Richtung Realität korrigieren, wenn sie nicht mit dem Erlebten (= relative Wirklichkeit) übereinstimmen.

[Relativ deshalb, weil auch unsere persönliche Wahrnehmung durch unseren Gedankenfilter mehr oder weniger verzerrt ist.]

Viele Menschen biegen ihre “Realität” jedoch so hin, dass sie wieder zu ihren gewohnten Überzeugungen und Werten passt (vgl. kognitive Dissonanz).

Kostenloser BossImKopf Online Kurs: Wie sie negative Gedanken und Gefühle abbauen und innere Ruhe aufbauen

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Fast täglich erhalte ich Anrufe, E-Mails, Kommentare und Nachrichten von Menschen, die oftmals schon einen langen Leidensweg hinter sich haben.

Sie leiden unter wiederkehrendem Grübeln, innerer Unruhe, Nervosität, Anspannung, Schmerzen, Ängsten, Panik oder Zwängen.

Die Frage, die mir diese Menschen stellen, ist fast immer die gleiche:

Haben Sie einen Tipp für mich, damit es mir wieder besser geht?

The Work Anleitung mit dem Gedanken: Andere können mich nicht leiden

Heute möchte ich Ihnen anhand eines (anonymisierten) Email-Auszugs den wichtigen Zusammenhang zwischen negativem Denken und Fühlen erklären. Die relevanten Aussagen habe ich hier fett markiert:

“(…) ich habe nun mit einigen Sätzen The Work gemacht und merke, dass ich mich selbst wohl überhaupt nicht leiden kann. Ich denke, ich mache alles falsch und alles was ich mache ist nicht gut genug.

Zudem denke ich bei Freunden oft, das sie nur aus Mitleid mit mir befreundet sind und mich doch gar nicht leiden können (…). Mein Gefühl gibt mir dann auch noch recht, (…)”