Wie Ihnen diese wichtige Erkenntnis hilft, sich von negativen Gedanken zu befreien

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Viele Menschen leiden, weil sie nicht zwischen Gedanken und Realität unterscheiden (können). Oftmals glauben sie ihren eigenen (automatischen) Gedanken sogar mehr als der Realität, was oftmals zu weiterem Schmerz führt.

Beispiele:

Die 21-jährige perfektionistisch veranlagte Studentin, die in ihrem Leben noch nie durch eine Prüfung gefallen ist, stellt sich beim Lernen oftmals vor, dass sie die nächste Prüfung nicht schafft.

Der 42-jährige Ingenieur erinnert sich wehmütig an die “schöne Zeit” mit seiner Ex-Frau.

Die 28-jährige Verkäuferin schaut sich im Spiegel an und denkt, dass sie hässlich ist.

Solche Vorstellungen bzw. Gedanken führen in der Regel zu negativen Gefühlen, wie bspw. Angst, Traurigkeit, Neid- oder Schamgefühlen.

Warum Sie den wichtigen Unterschied zwischen Gedanken und Realität kennen sollten

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“Ja, aber wenn ich morgen durchfalle, dann ist mein Gedanke doch die Realität.”

Das ist ein Gedanke, weil es sich um eine Vorstellung über die Zukunft handelt.

“Meine Frau hat sich jemanden besseren gesucht, das ist die bittere Wahrheit!”

Auch das ist auch ein Gedanke, der sich um eine Tatsache gewickelt hat. Denn ob sich die Frau “jemanden besseren” gesucht hat, kann der Mann nicht wissen.

Statt negativer Gedanken und Gefühle entspannter und gelassener werden

Sich Sorgen machen, über mögliche Probleme nachdenken, schlecht über sich oder andere denken, glauben zu wissen was für andere das Beste ist, das kennt wahrscheinlich jeder.

Doch auch, wenn diese (Troll-)Gewohnheit für viele so normal ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass es uns gut tut.

Wäre es da nicht vielleicht sinnvoller – statt gegen etwas (das wir gerade nicht ändern können oder wollen) Widerstand zu zeigen – zunächst bei uns selbst anzusetzen und bewusst die Verantwortung für unser eigenes Denken, Fühlen und Verhalten zu übernehmen?

Oder wie Mahatma Gandhi immer wieder sagte: “Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“

Akzeptieren Sie das (zunächst) Unveränderliche, um mehr Klarheit und Kraft für Veränderungen zu haben

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Ich bin mit meinem Leben mehr als zufrieden und oftmals fühle ich mich ohne ersichtlichen Grund richtig glücklich. Und obwohl es in der Welt manchmal drunter und drüber geht, kann ich heute relativ gelassen damit umgehen.

Nein, das rede ich mir nicht ein. Und ja, auch ich habe großes Unglück, schwere Krankheit und herbe Verluste erfahren müssen.

Heute möchte ich Ihnen an meinem eigenen Beispiel zeigen, wie ich eine schwere Krise mithilfe eines guten Mentors überwand.

Warum wir unseren eigenen Gedanken häufig mehr glauben als der Realität

Den Satz, “Das hätte ich nicht gedacht”, höre ich öfters, wenn ich unterwegs bin. Er erinnert mich daran, wie oft wir von unseren falschen Gedanken überzeugt sind.

Es gibt Menschen, die ihre Gedanken in Richtung Realität korrigieren, wenn sie nicht mit dem Erlebten (= relative Wirklichkeit) übereinstimmen.

[Relativ deshalb, weil auch unsere persönliche Wahrnehmung durch unseren Gedankenfilter mehr oder weniger verzerrt ist.]

Viele Menschen biegen ihre “Realität” jedoch so hin, dass sie wieder zu ihren gewohnten Überzeugungen und Werten passt (vgl. kognitive Dissonanz).