Angst und Panik durch automatisches Kopfkino – Wie Sie schnell wieder ins Hier und Jetzt kommen

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Gestern wanderten mein Mann und ich zum Königsstand (1453m) oberhalb von Garmisch-Partenkirchen.

Nach knapp 1 Stunde Aufstieg bogen wir auf den steileren und anstrengenderen “Maurersteig” ab. Es ging in den ersten 30 Minuten durch einen unmarkierten Waldpfad steil aufwärts.

Umso weiter wir aufstiegen, desto felsiger und steiler wurde es, bis wir uns plötzlich auf einem ca. 20 cm “breiten” Pfad befanden, wo es links von uns ungesichert Hunderte von Metern in die Tiefe ging.

Veränderung ist möglich: Sie können Ihr Denken, Fühlen, Verhalten ändern, um besser und angstfreier zu leben

Es gibt Menschen, die glauben daran, dass positive Veränderungen kaum, nur sehr langsam oder einzig durch schlimme Ereignisse möglich sind.

Dass das so nicht stimmt und was Sie tun können, um erste Schritte in ein qualitativ besseres Leben zu machen, erfahren Sie durch den Erfahrungsbericht einer BossImKopf Zuschauerin im Video weiter unten.

Zwar vollzieht sich nicht jede Veränderung so schnell wie in diesem Fall, aber die zentrale und Hoffnung machende Botschaft ist deutlich. 

Veränderung ist generell möglich!

Wenn Sie zwanghafte oder negative Gedanken unterdrücken, werden sie häufig noch stärker

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Dass Gedankenunterdrückung nicht gut funktioniert, wird vor allem bei Zwang deutlich.

Ein plötzlich hochkommender (negativer) Gedanke, wie z.B. “Ich habe mich gerade mit einer schlimmen Krankheit angesteckt”, erzeugt gewöhnlich große Angst.

Eine junge Medizinstudentin hat beispielsweise gelernt, dass diese Angst in der Regel nachlässt, wenn sie sich genau 12 Mal die Hände nach einer ganz bestimmten Vorgehensweise wäscht. 

Aber wenn sie versucht, den o.g. Gedanken “wegzudrücken”, kommt er häufig besonders hartnäckig zurück.

Manchmal quält sich die 24-jährige dann den ganzen Tag damit herum und bekommt von ihren Vorlesungen kaum etwas mit. Erst nach ihrem Waschritual fühlt sie sich in der Regel erleichtert.

Wie Sie, statt sich aufzuregen, mehr Gelassenheit beim Autofahren entwickeln

In seiner E-Mail fragte mich ein junger Mann vor einiger Zeit:

“Wie reagiere ich gelassener auf drängler, ausbremser usw? Ich ertappe mich dabei wie ich mich ständig aufrege ich will gelassener werden.”

Aus Erfahrung und Gesprächen weiß ich, dass es vielen Leuten so geht, besonders wenn rücksichtslose (= unbewusste) Autofahrer drängeln, ausbremsen, huben, dicht auffahren oder ohne Blinklicht abbiegen.

Aber was genau bringt Ihnen die die ganze Aufregerei?

Eine einfache Atemübung, um sich weniger vom Gedankenrad beherrschen zu lassen

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Das Gedankenrad dreht sich bei vielen Menschen die meiste Zeit, am Tag und sogar nachts.

Das kann ziemlich belastend sein, insb. wenn es sich dabei – wie so oft – um Sorgen, Befürchtungen oder negative Erinnerungen handelt.

Eine weitere Ausprägung des sich ständig drehenden Gedankenkarussells ist das “Reagieren müssen” auf das, was jemand sagt.

Typische Beispiele sind: “Was hat er gerade gesagt? Ne, das kann gar nicht sein.”, “Wieso sagt sie das? Sie kann mich wahrscheinlich nicht leiden.”, “Ja, das ist mir auch schon passiert.”

Und schon fallen wir dem anderen ins Wort, nicken aufgeregt oder schütteln demonstrativ mit dem Kopf. Häufig hören wir dann gar nicht mehr richtig zu, denn wir sind mit unseren eigenen Gedanken beschäftigt.